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Aktuelles

6.-7.9.2014 Regata Storica di Venezia

Eingeladen von der venezianischen Universität "Università Ca'Foscari" begab sich eine Delegation der Universität Wien zur Regata Storica in Venedig, um an den Universitätsrennen im Rahmen der Regatta teilzunehmen.

 

Ziel war es die historischen Boote (ca. 750kg Leergewicht) namens "Galeoni di Venezia" möglichst rasch im Head (1 gegen 1) über eine Strecke von 750 Metern zu rudern. In Boot der Universität Wien saßen insgesamt 6 Ruderer und 2 Ruderinnen und 1 Steuerfrau, wobei in diesem Boot insgesamt 4 LIAnesInnen mit an Bord waren: Elisabeth Meidl, Nora Zwillink, Christoph Krofitsch und Manuel Parg.

 

Am ersten Regattatag (Samstag) gelang es gemeinsam mit unserem Trainer eine kompakte Mannschaftszusammensetzung für die bevorstehenden Qualifikationsläufe zu finden. Um 15 Uhr begannen die Qualifikationsläufe zwischen den Universitäten Warwick, Mailand und Wien um den begehrten Startplatz im großen Finale gegen die Heimmannschaft aus Venedig. Nach einem etwas unsauberen Start im ersten Antritt gegen die Mannschaft aus Warwick, konnte sich unsere Mannschaft nach einem Drittel der Strecke deutlich vom Gegner Distanzieren und den Sieg nach Hause fahren. Diesen Motivationsschub nahmen wir in den zweiten und entscheiden Vorlauf gegen das Ruderteam aus Mailand mit und entschieden auch dieses Rennen, mit erkennbarem Abstand, für uns. In den Gesichtern unserer Mannschaft konnte man wieder Lachen erkennen, das Plansoll für Samstag wurde somit erfüllt.

 

Am Sonntag startete dann das große Finale inmitten der Regata Storica, welche traditionell mit zahlreichen Gondolieri und dem berühmten Bootskorso aufwartete. Ähnlich wie im Vorjahr erstreckte sich das Universitätsrennen von der Rialto Brücke bis zur berühmten "Machina" (Ehrentribüne) bei der Ca'Foscari Universität. Nachdem Mailand die Gäste aus Warwick im kleinen Finale hinter die Schranken verwies, konnten Venedig und Wien die Boote übernehmen und ruderten damit bis zum Start, der Rialto Brücke. Die Venezianer waren dieses Jahr überraschend angespannt und begannen bereits am Start Nerven zu zeigen indem Sie versuchten ihrem Boot einen unerlaubten Vorsprung zu verschaffen.

 

Trotz großer Anspannung versuchten wir unser Ziel nicht aus den Augen zu verlieren und fuhren von Beginn an ein sehr bestimmtes Rennen. Über den Großteil der 750 Meter langen Strecke konnte die Heimmannschaft einen knappen Vorsprung von etwa einem Meter halten, bis sie kurz vor dem Ziel dem Endspurt unserer Mannschaft nichts mehr entgegen setzen konnten. Nach dem lautumjubelten Zieleinlauf wurde es auf der Tribüne sehr ruhig, aufgrund des knappen Ergebnisses entschied die Rennleitung auf die Auswertung des Zielfotos zurückzugreifen. Einige Minuten später, nachdem RAI Due in der Live-Übertragung bereits Wien zum Sieger erklärte, kam die ernüchternde Meldung: Venedig hat es wieder einmal geschafft die Regata Storica zu gewinnen. Sportlich nahmen wir die Entscheidung an und gratulierten der gegnerischen Mannschaft zu einem wirklich hervorragenden Rennen und freuten uns selbstverständlich auch über unsere bislang stärkste Leistung bei dieser Veranstaltung.

 

Danke an die Gastgeber für die großartige Veranstaltung, das einwandfreie Rahmenprogramm und die herzliche Gastfreundschaft!

 

Video des großen Finale am Canal Grande:

Finale Regata Storica 2014

 

Ein Bericht von Philipp Kornfeind & Manuel Parg


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