Erfolgreichster Ruderverein Österreichs

Der Erste Wiener Ruderclub LIA wurde 1863 gegründet und ist damit der älteste Körpersport treibende Verein Österreichs. ...

VIENNA NIGHTROW

Aktuelles

9/10.7.2016 Junioren Europameisterschaft Trakai LITAUEN

Junioren Vierer o. St.   10 Boote

Bronze für :

Mattijs Holler, Rudi Querfeld, Alexander Finster, Liam Anstiss

Trainerin Andrea Sandhäugl

 

 

32 Nationen meldeten bei der JEM mit  einem neuen Teilnehmerrekord in der historischen Hauptstadt Litauens Trakai. Die Burg bildet eine wunderschöne Kulisse im Zielbereich des ehemaligen Ruderzentrums der Sowjetunion und mit viel Nervosität fieberte unsere Mannschaft dem ersten internationalen FISA Großereignis des heurigen Jahres entgegen.

Vorlauf Samstag Vormittag :

Unser heuer noch ungeschlagener Junioren Vierer wurde in die stärkere Abteilung gelost, in der nur die beiden Erstplatzierten  direkt in den Endlauf kamen. Vom Start weg führte Weißrussland, eine Mannschaft mit der niemand im Spitzenfeld gerechnet hatte vor Rumänien. Wenig überraschend, denn die Rumänen beherrschen in der Jugend seit Jahren diese Bootsklasse. Deutschland (in München von uns geschlagen) kämpfte mit unserem Boot um den dritten Platz. Als bei 1750m klar war, dass wir den erforderlichen zweiten Platz nicht mehr schaffen, ließen wir die Gegner davon ziehen und konzentrierten uns auf den Hoffnungslauf.

Hoffnungslauf Samstag Nachmittag :

Von den Vorlaufzeiten her war zu erwarten, dass das LIA Quartett den für einen Finaleinzug erforderlichen zweiten Platz  erreichen würde. Groß war dann auch, nach einem harten Rennen gegen die Deutschen und Franzosen, die Freude über das geschaffte Ziel und die Enttäuschung vom Vormittag wandelte sich schlagartig in eine gute Stimmung. Für das Finale am Sonntag spekuliert die Mannschaft mit einer Medaille die mit einem mega Rennen noch möglich ist - leicht wird's nicht !

 

A-Finale Sonntag:

Sensation geschafft! In einem packenden, knappen Rennen gelang unseren Burschen der Gewinn der Bronzemedaille, knapp hinter Italien und Rumänien.

Unseren Jungs ist das Megarennen tatsächlich gelungen. Schon in der unmittelbaren Rennvorbereitung konnte man fühlen, dass sie konzentriert und voll fokussiert an den Start gingen. Ihre Spannung verriet : heute ist der große Tag. In den Vorrennen zum Finale dominierte Unsicherheit, Zögern und vielleicht auch zu wenig Selbstvertrauen. Jetzt besann man sich auf die eigenen Stärken - und wie ! Gleich nach dem Start übernahm der LIA Vierer die Initiative und knallte mit 1:28 einen sensationellen ersten Fünfhunderter hin. Bis 1000m musste die Crew nur den Sieger Italien vorbei lassen und ein mäßiger dritter Fünfhunderter ließ die Mannschaft kurzfristig auf den vierten Platz zurückrutschen, wenngleich die Abstände zueinander lächerlich innerhalb von zwei Sekunden lagen. In einem fulminanten Endspurt mit einem Schnitt von 1:31 wurde Deutschland der Medaillenrang wieder abgeluchst und den Rumänen rückten unsere Burschen bis auf 6/10 an die Silbermedaille heran. Lediglich 1,8 sec fehlten auf Gold ! Die Fangemeinde mit Trainerin Andrea Sandhäugl und LIA Präsident Kurt Sandhäugl freuten sich uber den tollen Erfolg unserer Ruderer. Nach anfänglicher Enttäuschung wurde schließlich doch das große Ziel, eine Medaille zu holen, erreicht.

 

Ab sofort heißt es für die Revanche bei der Junioren WM im August in Rotterdam noch härter als bisher zu trainieren.  Gratulation - wer weiß, mit dem jetzt gewonnenen Selbstbewußtsein kann alles möglich sein.

Ergebnisse :

http://www.worldrowing.com/events/2016-european-rowing-junior-championships/junior-mens-four/

 


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