Erfolgreichster Ruderverein Österreichs

Der Erste Wiener Ruderclub LIA wurde 1863 gegründet und ist damit der älteste Körpersport treibende Verein Österreichs. ...

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Aktuelles

5/6.Mai.2012 Internationale DRV-Junioren-Regatta München 2012

 

Die internationale Junioren Regatta in München ist seit vielen Jahren die größte und bedeutendste Nachwuchsregatta in Europa. Deshalb wird auch dieser Bewerb von 20 !! Nationen beschickt um eine Standortbestimmung der SpitzenruderInnen durchzuführen. Für den ÖRV ist München der Maßstab zu welchen Großereignissen (EM, Coupe de la Jeunesse oder WM) österreichische Boote entsendet werden.

Wie schon 2011 konnte der LIA B Vierer o. Stm an beiden Renntagen einen überlegenen Sieg einfahren. Lediglich Bernhard Vago war aus dem Siegvierer des Vorjahres als Titelverteidiger an den Start gegangen. Gemeinsam mit den beiden sehr groß gewachsenen  B- Neulingen Nick Schilcher und Bruno Bachmayr und dem routinierten Schlagmann Lukas Asanovic ließ die Mannschaft nichts anbrennen und baute ab der 500m Marke die Führung gegenüber den Gegnern aus Slowenien und Deutschland kontinuierlich aus.

Der Junioren A 4- (M.Bobic, M.Lehrer,F.Querfeld,C.Seifriedsberger) konnte die schon vor drei Wochen in Zagreb gezeigte Leistung bestätigen und fuhr in einem 18 Boote Feld drei wirklich gute Rennen. Im Vorlauf am Samstag war der Einzug ins Finale durch zwei starke deutsche Boote verwehrt, der vierte Platz reichte aber für das Finale B. Das Finale A bestritten 5!!! deutsche Boote welche auch die Plätze 1-5 belegten. Abgesehen von den deutschen Vierern und dem englischen Vierer waren 10 Mannschaften leistungsmäßig so knapp zusammen, dass jeder jeden schlagen konnte. Dementsprechend knapp waren auch die Zeitdifferenzen die zwischen einem zweiten und fünften Platz entscheiden konnten. Unser Vierer hielt sich prächtig, war er doch die mit Abstand jüngste Crew, war am Start immer vorne und konnte die gegnerischen Attacken parieren. Sonntag wurde in den gelosten Läufen ein sensationelles Rennen gefahren(6:20,00)  und der zweite Platz mit weniger als einer Sekunde hinter Ungarn  verpasst.

Lukas Goldschmied startete in einem ÖRV Doppelvierer der mit der Spitze zwar nicht mithalten konnte aber im Vorlauf eine solide Leistung bot und im Finale B dann den Anschluss etwas verpasste. Sollte sich die Mannschaft noch etwas zusammenspielen dann sollte ein Start beim Coupe de la Jeunesse im Juli doch im Bereich des Möglichen sein.

Die Juniorinnen konnten zwar nicht mit einem Sieg aber ebenfalls mit guten Ergebnissen aufwarten. Die Juniorinnen B (L.Arndorfer,M.Mallweger) wurden im Vorlauf am Samstag Zweite und kämpften sich somit ins Finale B am Sonntag wo sie ebenfalls (mit 5sec. Rückstand) Zweite wurden und somit einen bemerkenswerten achten Gesamtplatz unter 25 gestarteten Booten erreichten.

Leider nicht mit der internationalen starken Konkurrenz mithalten konnten Pia Pammer und Petra Kaudelka im gleichen Bewerb und auch nicht gemeinsam mit dem anderen B 2x  im gesteuerten Doppelvierer (Pammer/Kaudelka/Mallweger/Arndorfer). Hier braucht es noch etwas Zeit und Geduld den Anschluss an die Spitze zu finden . Erfahrung sammelt aber jeder bei dieser Großveranstaltung.

Der Juniorinnen A Doppelvierer LIA/DOB (Manoutschehri A., Altenhuber L, Christ Nadine, Kornhoff J.) belegte nach einem guten Rennen den vierten Platz 7sec hinter den Siegerinnen aus Großbritannien. Leider waren in dieser Bootsklasse am Samstag nur 6 und am Sonntag nur 5 Boote am Start. Die Deutschen stellten Sonntag zwar die Siegerinnen, dennoch verwundert es, dass Deutschland nur einen Vierer an den Start brachte . Nach einer Umbesetzung im österreichischen Boot (Schlagfrau Juliana musste maturabedingt abreisen und wurde durch B.Fasina ersetzt) lief es nicht nach Wunsch und die Crew fuhr mit großem Zeitrückstand auf den letzten Platz.


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