Erfolgreichster Ruderverein Österreichs

Der Erste Wiener Ruderclub LIA wurde 1863 gegründet und ist damit der älteste Körpersport treibende Verein Österreichs. ...

VIENNA NIGHTROW

Aktuelles

8.10.2016 Red Bull X ROW Luzern

Red Bull  X ROW 2016

Pünktlich um 14:15 Uhr fiel der Startschuss im Zuger Seebecken zur fünften Austragung Red Bull XRow. Im international hochkarätig besetzten Starterfeld übernahmen die Titelverteidiger des verstärkten Schweizer Goldvierers um Mario Gyr und Simon Schürch gleich von Beginn weg das Tempodiktat und gaben ihre Führung bis zum Ziel beim Luzerner Jesuitenplatz nicht mehr her. Wo es unterwegs keine direkte Wasserverbindung gab, mussten die über 100kg schweren Achterboote geschultert werden.

 

Mit dem Ruderboot durch die Hohle Gasse

Von Zug führte die Strecke zunächst nach Immensee und von dort durch die Hohle Gasse nach Küssnacht am Rigi. Über den Vierwaldstättersee ging es danach via Meggen nach Ober Rebstock. Nach der letzten Wasserstrecke befand sich das Ziel beim Jesuitenplatz in Luzern. Insgesamt legten die 24 Mannschaften 20 Kilometer im Wasser und 7 Kilometer an Land zurück.

Rangliste Men's Elite
1. Switzerland Selection
2. Unlimited 83. Dukla Prag Scullers
4. Ruderfreunde
5. Seeclub Zürich

13. EWRC LIA  (19 Boote im Rennen der Männer)

Zum besseren Verständnis der Ergebnisliste :

Am Start waren 24 Boote, davon 2 Frauen Achter und 3 Jun Achter die jeweils getrennt gewertet wurden. Diese 5 Mannschaften ließen auch die zweite Laufstrecke aus, dadurch waren einige Teams vor unseren Jungs im Ziel. In der Gesamtwertung stimmt also der 19 Rang, in der Klassenwertung stimmt der dreizehnte Platz. - Etwas kompliziert

 

http://addons.redbull.ch/xrow-2016/generic-tabs/map/images/RB_XRow_MAP.jpg

 Ergebnis :

http://addons.redbull.ch/xrow-2016/Docs/RedBull_Xrow_Rangliste.pdf

Der LIA Meisterachter 2016 wurde von Red Bull zur Teilnahme an diesem Rennen der "Wahnsinnigen" eingeladen. Inmitten eines Feldes von Weltmeistern und Olympiasiegern mussten die LIAnesen viel Lehrgeld zahlen und viel Erfahrung für die kommenden Jahre sammeln. Hans Küng, der schon vor einigen Jahren mit einem LIA Achter teilgenommen hatte, konnte wertvolle Tipps geben - das Rennen selbst muss man aber einmal selbst erlebt haben um besser gerüstet und gebrieft zu sein.

Schon die Vorbereitung ist ist ein Erlebnis, wenn alle Mannschaften an ihren Booten herumwerken um Schaumgummi an den Waschborden als Marscherleichterung anzubringen. Der Start für die 24 Boote ist quer über den See vor der Stadt Zug und der Schiedsrichter hat wenig Chance die Boote in einer Reihe auszurichten. Dementsprechend chaotisch geht es es gleich einmal los und prompt kollidierten unsere Jungs mit dem Nachbarachter worauf sie eingezwickt waren, nicht überholen konnten und gleich einige Plätze verloren, die sie auf der ersten Teilstrecke auf dem Zuger See erst wieder aufholen mussten. Als Dreizehnte kamen sie zur ersten Ausstiegstelle nach Immensee wo das Rennen neutralisiert wird bis alle Teilnehmer an Land sind. Bis dann alle so richtig durchgefroren waren ging es zu Fuß in der Reihenfolge der angekommenen Boote weiter. Vordrängen war durchaus akzeptiert - niemand kümmerte sich um die Reihenfolge. Das erste Laufstück geht durch die Hohle Gasse (berühmt  Wilhelm Tells Ausspruch: "durch diese hohle Gasse muss er kommen") wo es sehr schmal wird und die Achter hochkant (gemeint ist damit die Bordwand und nicht Bug oder Heck) getragen werden. Die Qualität des Weges lässt auch seit Tells Zeiten zu wünschen übrig und es geht über Stock und Stein. In Küssnacht angekommen wird wieder eingesetzt, in den Vierwaldstätter See. Da es nur einen Steg gibt staut es sich ziemlich. Gleich nach dem Ablegen rammte ein Schweizer Boot unser Heck (wie durch ein Wunder ohne dieses zu beschädigen) und der Abstand auf den führenden Schweizer Nationalachter war mittlerweile beträchtlich angewachsen. Die absolute Härte ist dann der zweite Laufabschnitt wo sich keine Chance bietet zu überholen und es dann auch schon etwas weh tut. Nach dem Laufen ins Boot zu steigen und weg zu rudern ist mit Schmerzen verbunden . Liam hatte einen Krampf der sich von den Zehen über das ganze Bein ausbreitete und der ihn bis ins Ziel begleitete. 

Endlich dann das Ziel in Luzern bei der Reussbrücke, aussteigen und noch 100m unter einem Red Bull Bogen durchlaufen - geschafft ! Aber wirklich geschafft! Mit der Erfahrung von heuer und in stärkster Besetzung muss unser Ziel heißen das XRow in fünf Jahren zu gewinnen. Jedenfalls reden die Jungs schon davon  ....  Nächstes Jahr wieder !

 

M.Holler,R.Querfeld,L.Anstiss,B.Neppl,N.Beer,N.Schilcher,B.Bachmair,

I.Suchak,J.Weberndorfer

 


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