Erfolgreichster Ruderverein Österreichs

Der Erste Wiener Ruderclub LIA wurde 1863 gegründet und ist damit der älteste Körpersport treibende Verein Österreichs. ...

VIENNA NIGHTROW

Aktuelles

18.-20.9.2015 88. Österreichische Staatsmeisterschaften

10 Meistertitel auf dem Ossiacher See: Männer Achter und 9 Titel bei der Jugend

Männer Achter   ( R.Querfeld, Seifriedsberger, Bobic, Beer, Bachmair, Suchak, Bertagnoli, Schilcher, Stf. C.Arndorfer)

Junioren  A:   8+ (Holler, Anstiss, R.Querfeld, Beer, Bachmair, Bongwald, Bertagnoli, Schilcher, Stf. C. Arndorfer)4- (R.Querfeld , Beer, Bachmair, Schilcher), 4x  (Holler, Anstiss, R.Querfeld, Beer), 2- (Bachmair, Schilcher)

Junioren  B:  4x (Holler, Anstiss, B.Neppl, Weberndorfer), 4- (Holler, Anstiss, B.Neppl, Weberndorfer), 2x (Holler, Anstiss), 1x ( Anstiss)

Schülerinnen :  4x+  (J.Holler, Bosnic, Weiss, C. Arndorfer, Stm. Svetina)

 

Nach den Rekordjahren 2013 und 2014 fiel die Meisterschaftsbilanz heuer geringfügig schwächer aber immer noch sehr stark aus. Die Titelverteidigung im Männer Achter gelang denkbar knapp gegen Wiking Linz,  obwohl unsere Asse Ferdinand Querfeld (Studium in den USA) und Alexander Chernikov (Studium in Wien) und unsere Jun B Stars Holler und Anstiss (JMB 4- Rennen knapp vor dem Männer Achter) nicht eingesetzt werden konnten. Lange Gesichter bei Wiking die sich bereits 500m vor dem Ziel als sichere Sieger wähnten, aber nicht mit dem Kampfgeist der LIAnesen gerechnet hatten, die in einem furiosen Endspurt noch eine halbe Länge herausholten.

 

Die LIA Junioren konnten ihre Vormachtposition in Österreich halten. Die B-Junioren holten, wie schon 2011 und 12, sämtliche vier B-Meisterschaften. Liam Anstiss krönte sich mit insgesamt sechs Titeln und Partner Mattijs Holler kam auf "nur" fünf. Bis auf den A Einer und A Doppelzweier, die wir den heuer sehr starken Ottensheimern (WM Sechste) überlassen mussten, und den Leichtgewichts 1x, der an Staw ging, waren die Juniorenbewerbe eine deutliche Angelegenheit für die LIA. Den A-Doppelvierer holte sich die LIA - zur Überraschung der Ottensheimer, die ihre beiden JWM-Finalisten an Bord hatten und sich berechtigterweise große Chancen auf den Sieg ausgerechnet hatten. Hier ein großes Dankeschön an Niki Seelhofer und den RV Albatros, der uns ohne Wenn und Aber sein 100kg Boot zur Verfügung stellte und so wesentlich zum Erfolg beitrug. Hätten doch unsere Riesen, mit einem Durchschnittsgewicht von stattlichen 98 Kilo, in unserem LIA-eigenen 85kg Boot erhebliche Probleme auf dem unruhigen Ossiacher See gehabt. Unser LIA Empacher Vierer ist nämlich noch immer auf dem Weg von der JWM in Rio nach Hause (immerhin schon seit 2Monaten).

 

Unsere erfolgsverwöhnten Schülerinnen belegten zwei zweite Plätze hinter Villach im Einer und Doppelzweier, wobei der 2x denkbar knapp auf den letzten zwei Schlägen zu Gunsten der Mädchen aus Villach entschieden wurde. Schade, denn mit einem besseren Boot (das auch zur Verfügung gestanden wäre) wäre mehr drinnen gewesen! Den Vierer holten sich aber zu guter Letzt unsere Girls.

Unsere Schüler schlugen sich mit drei Finalplätzen und einem Sieg im B-Finale des Einers (Max Oblin) recht wacker, konnten aber in die Medaillenentscheidung in keiner Bootsklasse eingreifen. Wenn wir unsere Dominanz bei den Junioren in den nächsten Jahren beibehalten wollen, dann sind wir gefragt besondere Anstrengungen zu unternehmen. Die nächsten zwei Jahre werden wir die Ruderszene noch beherrschen und den Achter vielleicht zum achten oder gar neunten Mal in Serie gewinnen - dann wird der Faden aber möglicherweise - oder hoffentlich doch nicht? - abreißen.

 

Leider fanden die Österreichischen Meisterschaften bei unseren Aiguebelette-WM TeilnehmerInnen wenig Interesse (nicht nur bei den LIA RuderInnen). Die LIA war bei den Männern nur in zwei Bootsklassen vertreten: der Zweier ohne mit Bobic/Seifriedsberger musste bei 1000m wegen einer Verletzung von Bobic w.o. geben, den Achter konnten wir mit sechs Junioren an Bord gewinnen. Einen Vierer ohne zu stellen war leider gar nicht möglich (was dazu führte, dass dieses Rennen gar nicht zustande kam) - traurige Seniorenbilanz. 

Die Damenszene wird von Magdalena Lobnig so dominiert, dass jedes Boot in dem sie sitzt, gewinnt. Demnach blieben unseren Damen vier gute zweite Plätze. 

Unsere Juniorinnen konnten heuer keine Meisterschaft heimfahren, kehrten aber immerhin mit zwei Silbernen und einer Bronzemedaille zurück.

 

Ergebnisse unter :

 

www.rvvillach.at/index.php?id=3&no_cache=1&L=3&id=3&no_cache=1

Berichte auch auf www.rudern.at

Berichte über die Junioren und Schülermeisterschaften werden sie dort vergeblich suchen.


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