Erfolgreichster Ruderverein Österreichs

Der Erste Wiener Ruderclub LIA wurde 1863 gegründet und ist damit der älteste Körpersport treibende Verein Österreichs. ...

VIENNA NIGHTROW

Aktuelles

21.-28.8.2016 World Rowing Junior Championships in Rotterdam

 

Leider konnte unser JunEM Bronze Vierer wegen eines Handbruchs von Alexander Finster nicht bei der Junioren EM starten. Das Schlagpaar stieg knapp vor der WM in den Zweier o.Stm. um, erreichte das Finale und wurde Sechster. Der Dritte im Bunde (Liam Anstiss) kam in einen Oberösterreichischen Doppelvierer und wurde 13.

 

Vorläufe:

 

Lia Anstiss mit seinem JM4x schaffte zu dritt (!!!) den Aufstieg ins Viertelfinale.

 

Der Grund: ein Ruderer im JM4x-Team von Liam Anstiss erkrankte - Ersatzmann wurde vom ÖRV keiner mitgenommen - und zu dritt konnte die Mannschaft Georgien schlagen und ersparte sich damit den Hoffnungslauf !!! für das Viertelfinale am Freitag. Liam kam schon als Ersatzmann für einen Ottensheim Ruderer bei der JWM zum Zug nachdem der LIA JEM Bronze Vierer wegen einer gebrochenen Hand von Pechvogel Alex Finster platzte - Rudi Querfeld und Mattijs Holler starteten im JM 2-.

Im Viertelfinale startete dann die Mannschaft doch mit 4 Mann. Der erkrankte Ruderer Matthias Lindorfer wurde durch den zufällig als Schlachtenbummler anwesenden Anton Sigl OTT ersetzt der seine Sache gut machte. Leider wurde das Semifinale hauchdünn um 8/10 sec. verpasst, das Finale C aber dann mit großem Vorsprung sicher gewonnen. Platz 13 unter 24 Booten war für Liam und das heuer vom Pech verfolgte Team aus Ottensheim doch noch ein achtbarer Erfolg.

 

Der JM2- mit M. Holler/R. Querfeld wurde in seinem Vorlauf 1. und war damit direkt im Semifinale. Es war ein hartes Rennen, abwechselnd wurden die beiden zunächst von Chile, dann GBR und zuletzt von BUL hart bedrängt.

Das Semifinale wurde wegen des seitlichen Gegenwindes nach FISA Reglement gesetzt. Die Vorlaufschnellsten wurden auf die begünstigten Bahnen gesetzt was unserem Zweier zugute kam. Hinter den deutlich führenden Deutschen belegte unser Paar sicher den zweiten Platz. Die Ergebnisse aus Vorlauf und Semifinale deuteten darauf hin, dass Griechenland nicht zu schlagen sein wird, die Deutschen auch nicht aber vier Boote Chancen auf Bronze hatten.

 Im Finale hatten Mattijs und Rudi leider einen rabenschwarzen Tag. Vom Start weg ruderte unser "Rocket Pair" hinterher. Schlag um Schlag wurde der Rückstand immer größer und wuchs bis ins Ziel auf 30 sec. an. Die Gründe für die magere Vorstellung sind allen noch unklar - es mögen aber diverseste Umstände beigetragen haben, warum nichts aus der erhofften Medaille geworden ist. Die Griechen haben jedenfalls ihre Favoritenrolle genützt und haben sich die Goldene mit einem neuen Juniorenweltrekord (6:32) geholt. Deutschland auf Platz 2 und Südafrika auf dem 3. Rang.

 

 


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