Erfolgreichster Ruderverein Österreichs

Der Erste Wiener Ruderclub LIA wurde 1863 gegründet und ist damit der älteste Körpersport treibende Verein Österreichs. ...

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Aktuelles

19./20.5.2018 Int Juniorenregatta Brünn

Die Juniorenregatta in Brünn ist seit vielen Jahren immer gut besucht und der EWRC LIA schon Stammgast. Die Erfolge der vergangenen Jahre konnten auch heuer wieder, wenn auch durch unsere B JuniorInnen (unsere A JuniorInnen waren nicht dabei), fortgesetzt werden, sodass wir seit 2011 immer mit zumindest einem Sieg nach Hause zurückgekehrt waren. Dieses Jahr war es der JMB Zweier o.Stm. Florian Wienert / Noah Robibaro der uns die weiße Weste behalten ließ.

 

Schon die Vorläufe am Samstag zeigten, dass wir in vier Rennen zu den Sieg- bzw. Medaillenanwährtern zählen würden. Drei Vorlaufsiege mit den jeweiligen Bestzeiten (JMB 4-, JWB 4x, JMB2-) und ein zweiter Platz im JWB 2x sorgten Samstag Abend für eine gute Stimmung in der Mannschaft. Noch dazu lud uns der Veranstalter in ein sehr schönes Hotel mit herrlichem Seeblick auf die Regattastrecke ein - gutes Essen inklusive !

 

Die Rennen am Sonntag bestätigten die guten Leistungen des Vortages - der Mädchen Doppelvierer  - Elli Lehrer (mit stark geschwollenem Knöchel!), Megan Gschaider, Ina Gönner, Paula Horauer -  verpasste hauchdünn den Sieg und sicherte sich den zweiten Platz in einem super Rennen. 

 

Der Burschen Vierer ohne lief nicht ganz so gut wie Samstag, zeigte aber mit 4sec. Rückstand auf den Sieger und einer Sekunde hinter dem Zweiten eine durchaus ansprechende Leistung ( Noah Robibaro, Flo Wienert, Julius Knolle, Benni Svetina) .

 

Nicht ganz so erfolgreich lief es bei unseren Jüngsten im B Doppelvierer. Samstag reichte es leider nur zum C Finale und heute gab es ebendort einen Kampf um den vierten Platz der aber aus Routinemangel ( vlt.Trainingsmangel einzelner ?) verloren ging.(Philipp Bogdanov, Tunc Gürkhan, Felix Ganster, Philipp Reisinger). Für kommendes Jahr haben sie sich aber schon viel vorgenommen um besser abzuschneiden.

 

Im Zweier o. wurden Wienert/Robibaro ihrer Favoritenrolle aus dem Vorlauf gerecht. Unser zweites Boot Benni Svetina/Julius Knolle kam mit dem für sie ungewohnten Riemenzweier nicht so gut zurecht - schafften zwar den Einzug ins Finale, konnten aber mit der Spitze nicht ganz mithalten und wurden Sechste. Sie hielten sich aber in dieser technisch schwierigsten Bootsklasse mit wenigen Ausfahrten bisher sehr gut. Zweier ohne Spezialist Flo Wienert (München Sieger vor 14 Tagen) kam mit seinem Freund und LIA Weggefährten Noah Robibaro bestens zurecht - sonst rudert er ja mit seinem Partner vom RC Donau - und fuhr dem Rest des Feldes auf und davon. Es war ein beeindruckender Sieg mit einer technischen Glanzvorstellung. Zur Erläuterung warum die beiden nicht immer in einem Boot sitzen : Noah ist italienischer Staatsbürger und darf als solcher nicht am Coupe de la Jeunesse für Österreich starten.

 

Übrigens : unser männl. B - Team ist sehr multinational zusammengesetzt. Ein Slowene, ein Kroate, ein Türke, ein Deutscher, ein Engländer, ein Perser/Russe, ein Schweizer, ein Italiener und vier Österreicher. Und wir sind wirklich ein funktionierendes Team.

 

Das letzte LIA Finale an diesem Tag bestritten Ina Gönner und Paula Horauer im Juniorinnen B Doppelzweier. Die beiden haben echt sehr schön gerudert, waren das ganze Rennen voll im Kampf um die Medaillen dabei und errangen schließlich einen wirklich guten dritten Platz.

 

Die Regatta in Brünn, die neben München immer die zweit größte Juniorenregatta in Europa war, leidet zuletzt etwas an mangelnder Beteiligung. Die Schüler und B Rennen haben immer noch volle Felder, nicht zuletzt deshalb weil sich in Tschechien im Nachwuchsbereich immer viel tat und nach wie vor tut, die Junioren A Beteiligung hat leider stark nachgelassen. Noch vor wenigen Jahren waren Nationalteams aus Rumänien, Ungarn, Polen, sogar aus Österreich dort, Sachsen- Anhalt war mit dem Regionalkader dort - diesmal waren  außer den Tschechen wir als einzige Österreicher dort, drei Ruderer aus Israel, litauische Riesinnen und Riesenbabies und wenige slowakische Athleten. Traurig eigentlich. Ein Grund dafür ist sicher die Junioren Europameisterschaft die nächste Woche statt findet und daher die Nationalmannschaften eine Woche vor diesem Großereignis von einem Start abhält ( selbst die tschechische Mannschaft war nicht am Start). Mag auch sein, dass wirtschaftliche Gründe für viele Clubs ausschlaggebend sind - viele können sich Auslandsstarts einfach nicht mehr leisten. Verbände haben Mühe die vielen Großveranstaltungen zu Finanzieren - Weltcups, Jun EM, U-23 EM, EM, Jun WM, U23 WM, WM, (YOG, OS, die Vorbereitung kostet die Verbände eine Lawine, die OS werden schon von den NOCs., nationale Olympische Commitees gefördert); Die Folge ist, dass an der Entsendung zu Regatten gespart wird - leider 

Bericht Sandy

Ergebisse :

mezina_rodny_regata_junioru_brno_2018.pdf

 

 

 


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