Erfolgreichster Ruderverein Österreichs

Der Erste Wiener Ruderclub LIA wurde 1863 gegründet und ist damit der älteste Körpersport treibende Verein Österreichs. ...

VIENNA NIGHTROW

Aktuelles

1.-6.8.2017 Junioren WM Trakai LIT

Heute wurde in der 800 Jahre alten Burg von Trakai/Litauen die Junioren WM eröffnet. Drei Boote mit LIA Beteiligung werden ab übermorgen um die Medaillen kämpfen.

JM 4- : M. Holler, P.Laggner OTT, A.Finster, L.Anstiss, Trainerin     A.Sandhäugl

JW 4x : J.Hanisch, J.Holler, M.Gumpesberger WIL (statt der unglücklichen, verletzten M.Weiss), M.Bosnic, Trainer M.Bobic (nach einem Todesfall in der Fam. Bobic sprang ab dem Hoffnungslauf K. Sandhäugl als Trainer vor Ort ein)

JM 4x : M.Hornacek STAW, M.Animashaun DOW, G.Stekl IST, B.Neppl , Trainer K.Ivanics STAW

Wir halten unseren und freilich auch den anderen österreichischen Booten die Daumen und wünschen viel Erfolg.

3.8.  Vorläufe :

leider hatten unsere Boote heute nichts zu melden und nach der nicht wirklich optimalen Vorbereitung mit Krankheiten, Verletzungen, Maturareise, Übertraining, ... auf Instagram zu finden ..., ließ sich auch nicht der große Wurf erwarten. Vielleicht geht es morgen in den Repechages um den Aufstieg ins Semifinale besser.

4.8. Repechage (Hoffnungsläufe) :

Heute lief es für unsere Boote schon wesentlich besser. Der Vierer o. Stm zeigte sich von der gewohnten Seite und wahrte mit dem zweiten Platz hinter Kroatien (Europameister im 4+) seine Semifinalchance vor Serbien und Frankreich. Es war noch nicht das optimale Rennen aber zumindest ein Pflichterfolg. Im Semifinale wird es um die sechs Finalplätze ziemlich heiß hergehen - also - meine Herren , spuckt euch schon Mal in die Hände.

Nicht so gut lief es für die Mädchen im Vierer o. Stfr. Vom Start weg versuchten sie mit dem Feld mit zu halten was ihnen aber nicht gelang und Schlag um Schlag verloren sie den Kontakt zum Rest des Feldes. Der notwendige dritte Platz war in deutliche Ferne gerückt und etwas enttäuscht müssen unsere Mädchen ins Finale C um die Plätze 13-17.

Erwartungsvoll ging der Doppelvierer ins Rennen. Vom Start an waren unsere Jungs im Kampf um Platz 3 echt gut dabei. Es blieb bis ins Ziel sehr spannend und bis 150m davor hatten drei Boote die Chance auf den heiß ersehnten dritten Platz um das SF zu erreichen. Leider hatten die USA vor Russland und uns die Bugspitze im Ziel. Der Sieg ging an Polen vor den bis 1500m noch in unserer Reichweite liegenden Esten. Trotz der momentanen Enttäuschung war es dennoch ein super Rennen. Im Doppelvierer sind die Abstände immer sehr knapp und die Leistungsdichte extrem hoch. - bravo !

Aus gesamtösterreichischer Sicht schafften auch noch der Juniorinnen 1x (Johanna Kristof) und der M2- aus Linz  den Einzug ins Semifinale. Leider gescheitert, wenn auch knapp, sind die Doppelzweier männlich und weiblich.

5.8. Semifinale, Finale C :

Sechs Sekunden fehlten unserem JM Vierer auf Deutschland um ins große Finale zu kommen. Vom ersten 500er an lag die Mannschaft an fünfter Stelle ohne die Chance zu haben auf den erforderlichen dritten Platz zu kommen. Die Crew war sich einig, dass es kein schlechtes Rennen war aber eben nicht gut genug um in den Kampf um die Medaillen eingreifen zu können. Morgen Vormittag geht es im Finale B um die Plätze 7-12 und hoffentlich schaffen unsere Jungs den Sprung unter die ersten 10. GRE (Favoriten),DEN (bei der EM hinter unserem Vierer),RSA,CHI,CAN.

Den anderen österreichischen Booten erging es ähnlich - ebenfalls Platz 5 für den JM2- und dem JW1x. Nix wirds mit einer österreichischen Medaille -schade !

Unsere Mädchen starteten heute Nachmittag im JW 4- Finale C um die Plätze 13-17. Vom Start weg gaben die Schweizerinnen das Tempo vor und mit der relativ geringen Schlagzahl 33 konnte der LIA Vierer mit dem Feld - wie schon in den vorangegangenen Rennen - nicht mithalten. Im Ziel waren dann lediglich die Inderinnen hinter uns. Unter den misslichen Umständen im Vorfeld dieser WM war das Bemühen unserer Mädchen bis zum letzten Schlag ungebrochen und Ersatzfrau Martina Gumpesberger von Wiking Linz gebührt unser Dank und unsere Hochachtung, dass sie sich so toll und sympathisch in die Mannschaft eingegliedert hat.

Kurz darauf hatte der JM 4x sein Finale C. Nach dem Verlauf der bisherigen Rennen war klar, dass auch die Boote in diesem Endlauf knapp beeinander liegen würden . So war es denn auch! Vier Boote matchten sich vom Start weg Bord an Bord über die Strecke (RUS,UKR,CHN,AUT) während NOR und Gastgeber Litauen nicht ganz mit der Spitzengruppe mithalten konnten. Extrem spannend wurde es auf den letzten 350m. Die bis dahen hauchdünn führenden Russen wurden von der Ukraine überholt und buchstäblich auf den letzten Metern konnte sich unser Vierer auch noch an den Russen mit einem fulminanten Endspurt vorbei kämpfen. Der 14. Endrang unter 18 Booten geht durchaus in Ordnung wenn berücksichtigt wird, dass die Zeitunterschiede in dieser Bootsklasse sehr gering sind und die Leistungsdichte enorm ist.

6.8. Finale B :

Vom Start weg ruderte unser Vierer ohne den nötigen Biss und und geriet auch bald ins Hintertreffen. Mit durchschnittlichen 33 Schlägen/min und dem niedrigsten Durchschnittstempo war allen Beobachtern klar, dass dieses Rennen nicht das Gelbe vom Ei wird. Lediglich mit Südafrika konnte man mithalten und diese Mannschaft auf den letzten Metern gerade noch auf den zwölften Platz verdrängen. Leider keine große Vorstellung nach dem phänomenalen Auftritt bei der EM (Bronze). Das B Finale konnten die Dänen gewinnen, die in Krefeld noch hinter dem LIA/OTT Quartett gelegen waren. Die Goldmedaille holte sich der britische Vierer mit einer ruderischen Galavorstellung der Sonderklasse vor Neuseeland und den bei der EM eine Sekunde vor uns gelegenen Rumänen.

Es bringt aber auch nichts den verpassten Chancen, vor allem bezüglich mangelnder Trainingseinheiten und einer Entscheidung der Mannschaft während der Regatta in Bled  im Vierer und nicht im Zweier bei der WM zu starten, nachzuweinen. Im Alkohol kann man die Versäumnisse auch nicht ertränken - das ist peinlich, unsportlich und niveaulos - und bei der LIA stößt es auf Ablehnung und Enttäuschung.

Leider ein etwas trauriger Abgang.

Erfreulicher war der achte Platz des Zweiers Sigl/Lindorfer WIL/OTT, die ein beherztes Rennen, immer mit der höchsten Schlagfrequenz, im Endspurt mit aufopferndem Sportsgeist hinlegten und dem ÖRV mit großer Wahrscheinlichkeit einen Quotenplatz für die Youth Olympic Games nächstes Jahr in Buenos Aires beschert haben. Gratulation !

Ergebnisse :

http://www.worldrowing.com/events/2017-world-rowing-junior-championships/schedule-results

 


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