Erfolgreichster Ruderverein Österreichs

Der Erste Wiener Ruderclub LIA wurde 1863 gegründet und ist damit der älteste Körpersport treibende Verein Österreichs. ...

VIENNA NIGHTROW

Aktuelles

12.3.2019 Heineken Cup 2019 Amsterdam

https://www.gc-rudern.ch/news/news/artikel/heineken-cup-2019-bericht-aus-amsterdam/

Bericht Homepage Grasshoppers Club Zürich :

Der GC- Achter musste sich in diesem Jahr mit 53 internationalen Konkurrenzbooten auseinandersetzen.

Aufgrund des letztjährigen Ergebnisses wurden wir auf Startplatz 12 gesetzt - dies galt es wieder zu verteidigen.

In diesem Jahr nahmen sich Alois Merkt, Emile Merkt, Oliver Gisiger, Joshua Meyer, Jacob Blankenberger, Niko Beer (LIA Wien, Jacobs Trainingspartner in Wien, Jacob belegt ein Auslandssemester), Thomas Werner, Jan Stratmann und unsere Steuerfrau Nicole Ferru dieser Herausforderung an.

Die Wetterprognosen für das bevorstehende Wochenende verhießen nichts Gutes, Sturmtief "Eberhardt" stand in den Startlöchern und rückte immer weiter vom Atlantik/Nordsee her vor.... 

Die Organisatoren gaben ihr Bestes und gingen verantwortungsvoll und zugleich flexibel und kreativ mit dieser Situation um. Am ersten Tag (Samstag) wurde ausschließlich die 750m Distanz im geschützten Stadtbereich gerudert und für Sonntag sollten es die 2500m und 250m Strecken richten, die 5000m durchzuziehen war allen Beteiligten aufgrund der vorherrschenden Wettersituation zu heikel.

Begleitet vom eiskalten Nordsee- Regen, aber motiviert und leistungsbereit galt es den 12 Platz (vor dem Belvoir und See Club ZH) zu verteidigen.

Beides gelang! Mit dem Gesamtplatz 12 konnte sich unser Achter wieder einmal auf der europäischen Achterbühne achtsam schlagen und unsere Farben würdig vertreten.

Nächster Event für den GC- Achter ist am 24.März die Thalwiler Langstrecke auf dem Zürichsee (Start im Seebecken gegen 10:30).

Tom

www.roeivierkamp.net

Anm. : Niko sitzt mit seinen 2Metern auf dem Bugplatz im Achter

Bericht von Niko Beer :

 Am Wochenende des 9. und 10. März fand in Amsterdam zum 47. Mal der renommierte Heineken Cup statt. Es war meine erste Teilnahme bei dieser Regatta, allerdings nicht unter der Flagge der Lia. Dank meines diesjährigen 2- Partners aus Zürich, Jacob Blankenberger, durfte im Boot der Grasshoppers starten.

Der Heineken Cup ist ein riesiges Event, bei dem man auf 250m, 750m, 2500m und 5000m gegen Crews aus ganz Europa antritt. Die Zeiten der jeweiligen Rennen werden auf die Zeit pro 250m heruntergerechnet und zusammengezählt. Dementsprechend wichtig sind die kurzen Distanzen (1 Sekunde auf 250m entspricht 20 Sekunden auf 5000m).

 

Je nach erwarteter Stärke der Crews, Gewicht und Geschlecht wird man in Divisionen eingeteilt und erhält eine entsprechende Startnummer. Wir starteten in Division 2 mit Startnummer 2.

 

Wegen starker Windböen musste der 5000er abgesagt werden und wir fuhren nach insgesamt nur einer kurzen gemeinsamen Ausfahrt am Samstag nur das 750m Rennen. Trotz des schlechten Wetters war es eine unfassbare Atmosphäre. Zahllose 8er, die zwischen den Häusern Amsterdams die Amstel runter preschten. Oder sich gegenseitig im Weg standen.

 

Die kurzen Distanzen fährt man, obwohl immer nur die Zeit zählt, gegen die nächstplatzierten Gegner. In unserem Fall war das die Crew der University of London. Wir konnten uns im direkten Vergleich durchsetzen und erreichten den 12. Platz unserer Division und den 20. Gesamtplatz.

 

In Division 2 waren insgesamt 53 8er am Start, insgesamt nahmen mehr als 100 Männerachter teil.

 

Am Sonntag gingen wir also als 20. von hinten an den Start. Zuerst wurde der 2500er gefahren und direkt im Anschluss der 250er. Es schüttete wie aus Eimern und wir kamen komplett durchnässt im Ziel an. Wir mussten den Start der ca 100 Boote vor uns abwarten, bis wir, halb erfroren zum 250m Bewerb antreten durften.

 

Wir konnten unsere Platzierung insgesamt halten, aber leider auch keine Plätze gut machen und landeten somit auf dem respektablen 12. Platz. Vor allem weil wir die anderen Boote aus Zürich geschlagen haben, waren auch die Schweizer Kollegen zufrieden. Sicher war ich mir nicht, da meine Schwitzerdütsch Kenntnisse zu wünschen lassen.

 

Um meine Sprachkenntnisse etwas aufzubessern, gaben mir die Schweizer am Abend in einer geräumigen Hot tub am Dach des Hotels Nachhilfe. Und nach dem einen oder  anderen Bier fiel mir das Schwitzerdütsch dann auf einmal ganz leicht.

 

 


Sponsoren & Partner