Erfolgreichster Ruderverein Österreichs

Der Erste Wiener Ruderclub LIA wurde 1863 gegründet und ist damit der älteste Körpersport treibende Verein Österreichs. ...

VIENNA NIGHTROW

Aktuelles

11.-15.9.2019 FISA Masters Regatta Velence

Dear Rowing friends 

It is a great pleasure for the whole Hungarian rowing family to welcome you to the 2019 World Rowing Masters Regatta in Hungary. We have awaited the return of the world rowing masters regatta to Hungary for over 20 years. Lake Velence with its stunning natural resources and its location in the immediate proximity to the vibrant and beautiful Budapest is an ideal place for sport and leisure. Lake Velence and Budapest are thrilled to share its beauty, heritage and culture with all the rowers and their families. We are ready to provide a unique experience for each of you.

Welcome to Hungary!

Tibor Pető

President

Programm :

https://www.regattacentral.com/regatta/events/?job_id=6228&org_id=0

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Hungarian Rowing Federation

 Results :

https://www.regattacentral.com/regatta/results2/?job_id=6228&org_id=0 

Nach mehr als 20 Jahren war diese World Masters Regatta wieder nach Velence zurückgekehrt. Hatten 1996 höchst unwirtliche Bedingungen mit Sturm und Regen geherrscht, gab es diesmal nur Sonnenschein und wenig Wind, wenn auch bei diesen Windverhältnissen geringe Bahnunterschiede geherrscht haben.

 

Die Regatta war ausgezeichnet organisiert, lief logistisch fehlerlos ab und was bei einer derart großen Veranstaltung besonders auffiel, waren die ausgezeichneten sanitären Verhältnisse. Laut offiziellen Angaben gab es fast 4.000 Aktive, über 5.000 Meldungen sowie etwa 14.000 Bootsplätze. 

Österreich war durch 17 Vereine und ca. 90 Aktive vertreten, das ist nicht viel im Vergleich zu z.B. Deutschland mit 162 Vereinen, aber doch mehr als die meisten anderen 52 teilnehmenden Nationen.

 

 

Mittwoch 11.9.2019 (Bericht Matthias Schreiner):

Am ersten von insgesamt 5 Renntagen waren nur 3 Boote mit Lia Beteiligung am Start. Die Siege ließen zwar noch auf sich warten, letztlich waren es 2 zweite und ein dritter Platz, welche in sehr starken Starterfeldern hart umkämpft und sportlich wertvoll waren.

Zunächst fuhr der WB4x mit Ivana Bacanovic, Martina Schiller, Manuela Helbig (RC Graz) und Tina Reiskopf (Friesen) in ihrem Rennen auf den 2. Platz. Auch für Matthias Schreiner mit Partner Keith Wobeser (Whitemarsh RC/USA) war im D2x nicht mehr als der 2. Platz möglich. In einem knappen Einlauf gewann das russische Boot vor unserem Doppelzweier, der wiederum knapp vor 2 starken Mannschaften aus Großbritannien und Deutschland ins Ziel kam. Das dritte Rennen mir Lia Beteiligung bestritten Raimund Haberl und Robert Mosek im G4-. In diesem Rennen mussten sie kurzfristig einen Ersatzmann organisieren, da jener Ersatz, der für den verletzten Hans Martin Cziczeck geplant war, aufgrund eines zu großen Altersunterschiedes von der FISA nicht akzeptiert wurde. Mit dem Ersatzruderer aus Deutschland war mangels Trainings letztlich nur ein dritter Platz möglich.

In den nächsten Renntagen hatten die LIAnesen aber noch genügend Möglichkeiten den einen oder anderen Sieg zu erringen. Die Wettervorhersage war jedenfalls perfekt. Die Ruderbedingungen waren bis dahin optimal und die Organisation exzellent. 

 

Kurzbericht vom Donnerstag 12.9.2019 : 2.Renntag 

Alle LIAnesen haben gewonnen - ausser Krücke . Der ist angfressn ! (lt eigenem Bericht aus Velence) 

 

Donnerstag: (Bericht Raimund Haberl)

R.Mosek und R. Haberl holten den ersten Sieg im F2x in einem Lauf mit 8 Booten in der Zeit von 3:41,49. Das ist nicht besonders schnell, aber in Anbetracht der Tatsache, dass für die beiden das Rennen mit 2 kapitalen Krebsen bei den ersten 4 Schlägen abgeschlagen auf dem letzten Platz begonnen hat, doch noch ein respektables Ergebnis mit fast 6 Sek Vorsprung (28. Zeit von 105 Booten). 

 

A.Kratzer, Ch.Pühringer haben sich im Männer A2- den Lauf-Sieg in 3:27,81 geholt. Das war die zweitbeste Zeit aller 21 Mannschaften.

 

Der Männer G8+ sah insgesamt 22 Boote am Start. Ch.Tesarik (PIR), R.Mosek, R.Haberl, Bob Miller (Cincinatti), E.Huber (PIR), F.Fassl (PIR), W.Vogel (DOW), P.Inmann (NOR), Stfr. H.Engelmair erreichten im 3. von 3 Läufen Platz 4 in 3:37,42 (4 Sek hinter dem Sieger aus Ungarn). Das war insgesamt die 9. beste Zeit. Anmerkung: H-M. Czicek und H.Küng waren krankheitsbedingt ausgefallen und wurden kurzfristig durch Miller und Vogel ersetzt.

Im G4x stellten sich F.Plitzner (Hellas Offenbach, Ersatz für Cziczek), R.Haberl, R.Mosek, Ch.Tesarik der Internationalen Konkurrenz und kamen in ihrem Lauf in 3:38,95 nicht über Platz 4 hinaus. 13.Zeit von 40 Booten.

 

Im Frauen G4x lieferten sich I.Meyer, E.Rankin (Loch Lomond), A.Ponsonnet (Port Marly), N.Limouzin (Arcachonnais) mit einer int.Renngemeinschaft ein spannendes Rennen. Nach schon klarer Führung bei 500m musste sich ?unser Vierer? doch noch mit 1 Sek Geschlagen geben. Die Zeit von 4:03,31 für den 2.Rang bedeutete die 2.schnellste Zeit aller 12 Boote.

U.Hlobil, R.Alexander (Lake Washington), A.Lebede (Lübeck), K.Geffers (Pirnaer RV), Stfr.H.Engelmaier mußten sich im F4+ 14 internationalen Crews stellen. In 4:17,18 landeten sie in ihrem Lauf einen Sieg mit 6 Sek Vorsprung. Nur die Siegerinnen des 2 Laufes waren schneller.

 

 

Freitag:

I.Meyer startete auch im F4x mit N.Limouzin (Archachonnais), V.Laurent (Port Marly), A.-M.Schulz (Prt Marly). Wieder ein starkes Rennen mit langzeitiger Führung, aber leider wieder nur Zweite, diesmal sogar nur um 11/100 Sek geschlagen (4:01,31). Gesamt 7.beste Zeit von 27 Teams.

Im selben Rennen F4x erreichten U.Hlobil, R.Alexander (Lake Washington), A.Lebede (Lübeck), B.Stehr (Schmöckwitz) :03,61 als vierte das Ziel.

Den Bewerb der I4+ bestritt I.Meyer als Steuerfrau mit B.Borkowska (Warschau), M.Schedeit (Lübeck), A.Ponsonnet, R.Camue (beide Port Marly). Sie hatten nur ein gegnerisches Boot, das sie weit hinter sich liessen. Ein weiterer Sieg für die LIA.

Für den Männer G2x fanden sich nach viel Jahren wieder R.Haberl und H.Gaube (STE) in einem Boot. Sie errangen einen überlegenen Laufsieg in 3:51,99. Das war die 13.beste Zeit aller 40 Starter.

 

Samstag:

Der Tag begann enttäuschend mit dem M G4+ (M.Block (Olympischer Ruderclub Dresden, Ersatz für Cziczek), R.Haberl, R.Mosek, Ch.Tesarik). Im 2. von 3 Läufen konnte nicht mehr als der 5. Rang errudert werden. 3:55,29 bedeuteten 13 Sek. Rückstand auf Platz 1. Von allen 16 Crews war das nur die 9.beste Zeit. M.Block ruderte auch am Mittwoch im G4- statt H.M.Cziczek.

Wie schon im Vorjahr bestritt auch diesmal R.Haberl mit Carlo Zezza (CBC Boston) den M I2x. Und das mit einem klaren Sieg in 4:07,77 im dritten von 4 Läufen und der schnellsten Zeit aller 24 Boote.

 

Im D4x stieg I.Meyer mit V.Laurent,S.Obegi und C.Couvez (alle 3 von Port Marly) ins Boot. Sie kamen als dritte in 4:05,76 ins Ziel, wobei ein kapitaler Krebs bald nach Beginn des Rennens eine bessere Zeit sowie eine bessere Platzierung verhinderte. 60 Boote waren am Start. 

 

Sonntag:

Der Sonntag ist traditioneller Weise immer den Mixed-Rennen gewidmet. Etliche LIA-Rudernde ließen sich diese Gelegenheit für einen hochrangigen internationalen Wettkampf nicht entgehen.

So ging R.Haberl mit seiner langjährigen Partnerin Annie Ponsonnet (RC Port Marly) sowie mit Margarita und Carlo Zezza (CBC, Boston) im Mix H4x an den Start. Im ersten von 2 Heats schafften sie den Sieg (3:57,42) mit 12 Sek Vorsprung und damit der besten Zeit aller 11 Starter.

Am nachfolgenden Mix H2x nahmen insgesamt 25 Teams in 4 Läufen teil. R.Haberl, A.Ponsonnet bekamen es im ersten davon u.a. just mit ihren Vierer-Partnern zu tun. Ein prominenter Gegner war  H.-U.Schmid, 2-facher Olympia-Bronze-Medaillengewinner aus der  früheren DDR. Er setzte sich gleich nach dem Start mehr als 1 Länge ab, bei 500 m war allerdings bereits ?unser? Zweier in Führung und konnte diese trotz harter Gegenwehr der Doppelvierer-Partner mit 2 Sek. Vorsprung ins Ziel bringen (3:58,42). Das bedeutete ebenfalls die Gesamtbestzeit.  

 

H.Goldfarb, M.Pfneissl (ELL), H.Gaube (STE), N.Willrader (ELL) beteiligten sich am Sonntag im Mix E4x. Sie belegten in ihrem Lauf Platz 5, waren damit das schnellste von den 4 am Bewerb teilnehmenden österreichischen Booten.

 

Masters Frauen: (Bericht Ivana Bacanovic)

Die österreichischen Masters-Frauen zeigten bei der FISA World Rowing Masters Regatta in Velence stark auf. Die Lianesinnen waren an den fünf Tagen bei insgesamt 12 Rennen im Einsatz. Trotz fehlender Medaillen können sie mit den Ergebnissen zufrieden sein, unter anderem mit ein paar knappen zweiten und dritten Plätzen.

Zum Auftakt des Events starteten Ivana Bacanovic und Martina Schiller gemeinsam mit Tina Reiskopf (Friesen) und Manuela Helbig (Graz) im WB 4x und belegten in ihrem Lauf einen sehr zufriedenstellenden 2. Platz. In einer Zeit von 3:41.73 waren sie damit gesamt Neunte von 30 Booten.

 

Am Donnerstag gingen Ivana Bacanovic und Elvira Thonhofer im WB 2- an den Start. Bei einer sehr starken Konkurrenz und herausfordernden Windverhältnissen, die die Ruderinnen und Ruderer von da an jeden Tag begleiteten, konnten sie in der Zeit von 4:13.56 einen guten 3. Platz (gesamt 5. von 10) für sich beanspruchen.

Noch am selben Tag und weiterhin bei schwierigen Windverhältnissen, musste sich Ivana Bacanovic im WC 1x knapp geschlagen geben. Im eigenen Lauf zweite, war sie dennoch als Achte von 60 Starterinnen mit der eigenen Leistung höchst zufrieden. 

 

Im Frauen G4x lieferten sich I.Meyer, E.Rankin (Loch Lomond), A.Ponsonnet (Port Marly), N.Limouzin (Arcachonnais) mit einer int.Renngemeinschaft ein spannendes Rennen. Nach schon klarer Führung bei 500m musste sich ?unser Vierer? doch noch mit 1 Sek Geschlagen geben. Die Zeit von 4:03,31 für den 2.Rang bedeutete die 2.schnellste Zeit aller 12 Boote.

 

U.Hlobil, R.Alexander (Lake Washington), A.Lebede (Lübeck), K.Geffers (Pirnaer RV), Stfr.H.Engelmaier mussten sich im F4+ 14 internationalen Crews stellen. In 4:17,18 landeten sie in ihrem Lauf einen Sieg mit 6 Sek Vorsprung. Nur die Siegerinnen des 2 Laufes waren schneller.

Claudia Stuby und Mirta Buchinger-Cvar zeigten im WB2x ebenfalls wie viel Power in ihnen steckt. In ihrem am Freitag stattgefundenen Lauf wurden sie mit der Zeit von 3:52.88 ganz knapp zweite, in der mit 68 Booten stark besetzten Alters- und Bootsklasse wurden sie gesamt 12. 

Die WC 2x gingen am vorletzten Tag des Events an den Start. Ivana Bacanovic und Manuela Helbig (Graz) ruderten mit einer Zeit von 3:54.03 in ihrem Lauf auf den 3. Platz, belegten aber insgesamt den sehr guten 6. Rang in einem 73 Boote umfassenden Feld.

Weiter ging es mit den WA 4x. Das reine Lianesinnen Boot (Elvira Thonhofer, Martina Schiller, Suse Lichtenberger und Kristina Kiesel) wurde im eigenen Lauf ausgezeichnet zweite. Im selben Lauf starteten Claudia Stuby und Mirta Buchinger-Cvar mit zwei kroatischen Ruderinnen und belegten den 7. Rang.

Gleich in zwei Altersklassen startete der Frauen 8+, der seit drei Jahren die Ruderinnen der Vereine Lia, Pirat, Friesen, Ellida, Donaubund und Graz in ihrer Liebe zum Riemenrudern vereint. Am Donnerstag, in der Kategorie A-Masters in einer Zeit von 3:36.04 noch 5. von gesamt 8 Booten, konnten sie sich am Freitag um rund 2 Sekunden verbessern und damit zwar ebenfalls den 5. Platz belegen, aber dafür insgesamt 8 Boote hinter sich lassen. Diese Steigerungen motivieren, weiter kontinuierlich an der Höchstform für die World Masters 2020 in Ottensheim hinzutrainieren.

 

Der Höhepunkt jedes Masters Events sind die Mix-Rennen. Ivana Bacanovic, Matthias Schreiner, Raimund Haberl, Isabelle Mayer, Heidi Goldfarb und ?. ruderten in unterschiedlichen Boots- und Alterskategorien um Medaillen. Manche mit mehr und manche mit weniger Erfolg.

 

Der Mix C 4x mit Matthias Schreiner, Ivana Bacanovic, Manuela und Michael Helbig (Graz) konnte sich im eigenen Lauf den 3. Platz sichern. Die Zeit von 3:21.69 war bei der starken internationalen Konkurrenz für einen gesamt 7. Rang von 30 Booten gut.

 

Nach sehr kurzen 40 Min. stand Ivana Bacanovic wieder am Start. Diesmal mit Mattia Peterle (Donau) im Mix B 2x. Es ist von einem Fehler im Zeitnehmungssystem auszugehen, denn die 3:09.34 klingen fast zu schön um wahr zu sein, und haben in dem Lauf nicht einmal für den ersten Platz gereicht. Dies ist einer internationalen Mannschaft (angeblich) in der Zeit von 3:01.25 gelungen.

 

Ergänzung:

Laszlo Kokas hat 8 Rennen mit seinen Ruderfreunden aus Györ bestritten.

Die Rennen im D2- (mit Heinrich Schneider), C4- und C4+ (mit Peter Vermes, Attika Fabian, Csaba Denes) hat er jeweils mit Bestzeit aller Starter gewonnen.

Darüber hinaus hat er drei zweite Plätze (C8+, D8+ und F8+), einen dritten (C4x) und einen vierten (D4-) errudert.

 

Der Spaß war jedenfalls bis zum Schluss dabei und wird die Lia-Masters und ihre Ruderpartner*innen aus anderen Vereinen in die nächste Saison tragen!

 

 

 

 

 

 

 


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