Erfolgreichster Ruderverein Österreichs

Der Erste Wiener Ruderclub LIA wurde 1863 gegründet und ist damit der älteste Körpersport treibende Verein Österreichs. ...

VIENNA NIGHTROW

Aktuelles

31.5.-2.6.2019 Europameisterschaften Luzern SUI

Rang 11 für Rudi Querfeld im Männer 4-

Rang 8 für Louisa Altenhuber und Laura Arndorfer im Frauen Leichtgewicht 2x

 

Louisa Altenhuber und Laura Arndorfer werden kommendes Wochenende Österreich bei den am Rotsee in Luzern stattfindenden Europameisterschaften vertreten. Sie starten im olympischen Leichtgewichts Frauen Doppelzweier und werden darum kämpfen, nach den bisher gezeigten guten Saisonleistungen, den Endlauf zu erreichen. 

Rudolph Querfeld hat sich im Vierer ohne qualifiziert. Hier heißt es den Podestplatz des letzten Weltcups zu verteidigen. In einem großen Starterfeld von 16 Booten mit allen Granaten des Vorjahres, voran Vizeweltmeister Italien, wird dieses Vorhaben sehr schwierig - lassen wir uns überraschen.

 

 

Freitag Heats :  früher sagte man Vorläufe

Beide Boote erreichen das Semifinale !

www.rudern.at : Für den ÖRV war der erste Wettkampftag bei den Europameisterschaften sehr erfolgreich, denn bereits am Vormittag fixierten Magdalena Lobnig (Einer) sowie Louisa Altenhuber und Laura Arndorfer (Leichtgewichts-Doppelzweier) mit einem dritten Platz im Vorlauf den direkten Einzug ins morgige Semifinale A/B. 

 

Florian Walk, Maximilian Kohlmayr, Rudolph Querfeld und Gabriel Hohensasser konnten sich mit einem knappen dritten Platz im Zwischenlauf einen Platz im Semifinale der Top-12 sichern. Nach einem vierten Rang im Vorlauf sah es, auch im Bezug auf die relativ schwache Zeit von 6:08, gar nicht rosig aus. Ihrem EM-Ziel - eine Platzierung in den Top-8, den Olympiaquoten Plätzen - sind die ÖRV-Athleten mit ihrem dritten Platz vom Nachmittag somit einen Schritt näher.

 

Anm. : der achte EM Platz bedeutet aber noch nicht die Qualifikation zu den Olympischen Spielen. Dieser achte Platz muss bei der Heim WM in Ottensheim das große Ziel sein. Bei der EM fehlen noch Weltmeister Australien, und die immer sehr starken Commonwealth Staaten + USA.

 

Samstag Semifinale :  Beide Boote verpassen das große Finale

 Sehr beherzt ging der Vierer ins Rennen. Nach 500 Metern, wo alle Boote noch knapp beisammen waren, schob sich unser Boot Schlag für Schlag an die für den Aufstieg ins A Finale notwendige dritte Stelle und verteidigte diese zäh. Deutschland (mit zwei Ruderern aus dem vorjährigen Deutschland Weltmeisterachter) und Vizeweltmeister Italien waren außer Reichweite, um den dritten Finalplatz gab es ein Gemetzel zwischen den Niederlanden, Belarus und Österreich. Leider hatte Weißrussland das stärkste Finish von allen sechs Booten und ließ sowohl die Holländer als auch uns stehen. Bei 1750 sprach noch alles dafür, dass wir der dritte Finalist sein würden - Noch fehlen 250m bis zum totalen Erfolg. Mitgefahren sind die Jungs jedenfalls super. 

Unsere Damen belegten, wie auch die Jungs, ebenfalls den fünften Platz im Semifinale. Zunächst lagen Louisa und Laura bis 1500 m immer auf Rang vier, wobei sich der Rückstand auf den Dritten von 500 zu 500 von 1sec auf 6sec vergrößerte , zuletzt musste das LIA Boot dann noch Deutschland passieren lassen, was aber für den Ausgang des Rennens keinerlei Auswirkung hatte - der Dritte Platz wäre das Ziel gewesen.  

Magdalena Lobnig, momentan trainerlos, erreichte mit einem dritten Platz relativ sicher das A Finale und wird morgen im Kampf um die Medaillen sicher ein Wörtchen mitzureden haben. 

 

Sonntag  Finaltag :

Zwei sehr gute Rennen zeigten unsere beiden Boote zum Abschluss der EM in den Kleinen Finali. 

Louisa Altenhuber und Laura Arndorfer holten alles aus sich heraus und waren von Beginn an Dritte hinter den Niederländerinnen und Deutschland. Nach 1000 Metern überruderten sie mit einem gewaltigen Spurt die Deutschen, gegen die sie noch am Vortag das Nachsehen hatten. Unsere LIA Girls ließen sich diesen Platz auch nicht mehr wegnehmen und verteidigten ihn bis ins Ziel. Gesamt Platz 8.

www.rudern.at :

Eine starke Leistung boten zum Abschluss Louisa Altenhuber und Laura Arndorfer im Leichtgewichts-Doppelzweier. Die ÖRV-Athletinnen mussten sich in B-Finale nur der Crew aus den Niederlanden geschlagen geben und beenden die Europameisterschaften auf dem sehr guten achten Platz. "Super, wie sie ihre Leistung seit dem letzten Weltcup verbessert haben. Sie sind eine super Regatta gefahren. Wir wissen, dass sie noch besser werden müssen, aber wie sie sich gesteigert haben, war schon sehr gut", zeigt sich Hassing zufrieden.

Ein spannendes Rennen lieferte der Österreichische Vierer. Nach einer sehr guten Startphase hielten die Jungs über den gesamten Rennverlauf den Kontakt zur Spitze und in einem irren Endspurt aller Boote wurde daraus der fünfte Platz, wobei die Plätze 9,10 und 11 innerhalb einer Sekunde lagen. 6:05,170 - 6:05,440-6:05,470, da ist dann schon auch etwas Pech dabei. 

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Florian Walk, Maximilian Kohlmayr, Rudolph Querfeld und Gabriel Hohensasser gingen im B-Finale des Vierer ohne ambitioniert ins Rennen. Bei der 1.000 Meter-Marke lagen sie noch in Führung. Die ÖRV-Crew kam schließlich auf Rang fünf ins Ziel, was Platz elf im Gesamtklassement bedeutet. "Das war auch ein super Rennen. Im Heat hatten sie noch Probleme den Schlag einzuteilen, das Semifinale war dann schon besser und das B-Finale war ein gutes Rennen. Zum Schluss hin müssen sie noch etwas cooler werden, aber mit dem Rennen können sie selbst auch sehr zufrieden sein", analysiert Hassing.

 Um einen Wimpernschlag verpasste Magdalena Lobnig die Bronzemedaille gegen die Ex- Olympiasiegerin Knapkova, die nach einer Babypause vor Olympia wieder kräftig aufzeigte und auf den letzten 10 Metern noch an Magdi vorbei huschte. Ein vierter EM PLatz kann sich aber durchaus sehen lassen und wir dürfen hoffen, dass der ÖRV möglichst bald einen passenden Trainer für sie findet (nicht so leicht Kurt Traer zu ersetzen)

 


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