Erfolgreichster Ruderverein Österreichs

Der Erste Wiener Ruderclub LIA wurde 1863 gegründet und ist damit der älteste Körpersport treibende Verein Österreichs. ...

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Aktuelles

7.6.2019 Olympic Hopes Regatta Velence HUN

Alle vier Jahre gibt es den Olympic Hopes Bewerb in verschiedenen Spotarten für 15 - und 16jährige SportlerInnen 

Fünf Nationen (Ungarn, Tschechien, Slowakei, Polen, Serbien) schicken ihre besten B-JuniorInnen zu einer hochinteressanten Regatta. Der Österreichische Ruderverband wird dazu auch regelmäßig eingeladen - leider wird aber, außer von der LIA, kaum Notiz von diesem hochkarätigen Vergleichskampf genommen. Wie schon in in den vergangenen Jahren, hat die LIA als einziger österreichischer Verein rot-weiß-rot vertreten.

 

Unsere zwei Mannschaften haben sich hervorragend bei diesem Bewerb geschlagen. Der Mädchen Doppelzweier Elli Lehrer und Ina Gönner fuhr ein gutes und solides Rennen und belegte hinter der Tschechischen Republik und Gastgeber Ungarn Rang drei. 

Mit einem Rückstand von 2 sec auf Sieger Serbien holte sich der Vierer Nils Reda, Johannes Feldscher, Daniel Wagner, Teo Nguyen in einem dramatischen Rennen ebenfalls die Bronzemedaille.

Einem Aufruf der Regattaleitung einen oder zwei Achter zu den vier gemeldeten dazu zu organisieren folgte LIA Betreuer Kurt Sandhäugl. Nach einem Gespräch, beim gemeinsamen Abendessen mit den tschechischen Ruderkollegen, fand sich der österreichische Vierer ohne mit dem tschechischen Vierer mit Stm. zusammen. Boot stellten die Freunde von Györ zur Verfügung. Das Achterrennen verlief überraschend: vom Start weg hatten die Jungs den zweiten Platz hinter Ungarn inne den sie bis ins Ziel auch nicht mehr hergaben. Die Sensation war perfekt und man merkte den tschechischen Kollegen die ausgelassene Genugtuung an den eigenen Mannschaftskameraden eins drübergebraten zu haben. Die Zeit von 6:06 konnte sich ebenfalls sehen lassen.

 

Während die Mädchen nach ihrem Rennen heimreisten, blieben die Jungs um an der Regatta am Samstag und Sonntag teilzunehmen. 

Samstag starteten die vier im JMB Doppelvierer. Locker kamen die Burschen mit einem zweiten Vorlaufplatz ins Finale A. Leider setzte man unser Boot auf Bahn 5, der Wind hatte gedreht und kam seitlich von vorne, was auf der ersten Streckenhälfte ein gewaltiger Nachteil war. Von der FISA Regelung die Startbahnverteilung bei unfairen Bedingungen anders als üblich ( die schnellsten Boote auf den Bahnen 3 und 4 ) vorzunehmen hat man in Velence nicht Gebrauch gemacht. Statt einem Rennen um den Sieg duellierte man sich mit dem noch ärmeren Boot auf Bahn 6 um den fünften Platz. - Stimmung daher etwas gedämpfter als am Vortag....

 

Sonntag blieb als einzig mögliches Rennen nur der Jun A Vierer als Meldemöglichkeit. In der höheren Altersklasse gingen unsere Burschen in ihrem fünften 2000 Meterrennen des Wochenendes voll motiviert vom Start raus, bauten die Führung Schlag um Schlag aus und setzten am letzten 500er noch einmal ihre letzten Reserven ein um einen sicheren Sieg heim zu rudern. 

 

Gleich vier mal legte LIA Mitglied Laszlo Kokas in der Mastersklasse am Siegersteg an. Leider siegte er aber nicht für die LIA sondern für seinen ungarischen Stammverein aus Györ.

 


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