Erfolgreichster Ruderverein Österreichs

Der Erste Wiener Ruderclub LIA wurde 1863 gegründet und ist damit der älteste Körpersport treibende Verein Österreichs. ...

VIENNA NIGHTROW

Aktuelles

5./6.5.2018 Juniorenregatta München

Starker seitlicher Gegenwind sorgte heute auf der Olympiastrecke von 1972 für nicht ganz faire Bedingungen. Die Bahnen im Windschatten der großen Tribüne hatten gewaltige Vorteile - dementsprechend fielen auch die Ergebnisse in fast allen Rennen aus.

Unsere A Juniorinnen und Junioren hatten nicht ihre Sternstunden und die Zeitrückstände hinter den Laufsiegern bewegten sich allesamt im 20 Sekunden Bereich. Ins A Finale schaffte es kein Boot. JEM Starter Jojo Weberndorfer kam im Doppelzweier (30 Boote) nicht über das C Finale hinaus wo auch nicht mehr als ein fünfter Platz heraus schaute, 17. Gesamtrang. Julia Hanisch fand sich im Einer ebenso im C Finale wo sie Dritte wurde (insgesamt 13. Pl. von 27 Booten) - sie braucht morgen ein kleines Wunder um die EM Qualifikation noch im letzten Abdruck zu erreichen. Lukas Finster konnte im Einer - nach einem Crash in die Startanlage - nicht ganz mit der Spitze in seinem Lauf mithalten und schied aus. Der Mädchenvierer Valentina Cavallar/Meli Weiss/Meri Bosnic/Julie Holler landete am dritten Platz hinter Tschechien und GBR aber noch 11 Sekunden vor dem zweiten österreichischen Boot von DOW.(4 Boote). Carolin Arndorfer startete im leichten Juniorinnen Einer kam aber über einen letzten Platz mit sehr großem Rückstand nicht hinaus.

Wacker schlugen sich unsere B Juniorinnen und Junioren. Elli Lehrer/Megan Gschaider wurden nach total verhautem Start Zweite auf der vom Wind begünstigten Uferbahn im B2x während Paula Horauer und Ina Gönner in derselben Bootsklasse noch Erfahrung sammeln müssen. Die B Jungs Flo Wienert/Paul Türke 2- (9 Boote) sowie der Vierer Noah Robibaro/Benni Svetina/Julius Knolle/Lorin Lederer (6 Boote) zeigten solide Leistungen auf der unglücklichen Bahn 2 und landeten beide an der dritten Stelle.

Große Krise für die deutschen Gastgeber die nach ewiger Dominanz im Juniorenbereich bloß den Einer (Moritz Wolff) und den Mädchen Doppelzweier gewinnen konnten. Im Achter wurden sie gar nur Dritte.

Sonntag :

Sollte sich der Wind nicht legen hoffen wir auf mehr Glück - die Sonntagsrennen werden mehrheitlich nach den Samstagergebnissen gesetzt.

Nun - der Wind legte sich nicht, aber er drehte auf frontalen Kurs (leider erst nach dem JMB 4- den es noch voll traf)  und somit waren alle Bahnen gleichermaßen betroffen.

Heute, bei fairen Bedingungen, konnte der B Zweier o. Stm. Türke/Wienert  zeigen was wirklich in ihm steckt, übernahm bei 600m die Führung und baute diese bis ins Ziel auf eine satte Länge aus. Ein schöner Erfolg im Finale vor fünf deutschen Booten. Ein ebenso schönes Gefühl für den Trainer mit dem Rad neben dem Rennen herzufahren und 5 deutsche Trainer hinter sich zu lassen (Cordo...?)

Zu den Leistungen der übrigen LIA Boote gibt es gegenüber den Samstagrennen wenig Veränderungen. Die Zeitabstände zu den Siegerbooten waren auch am Sonntag zu groß um wirklich zufrieden zu sein. Weberndorfer und Finster starteten im JMA Dopppelvierer, konnten nicht überzeugen und verloren mit 6 Sekunden gegen einen Linzer Vierer den sie in Zagreb noch schlagen konnten. Die Juniorinnen B konnten ihre guten Rennen bestätigen und wurden gesamt Neunte(Lehrer/Gschaider) und Dritte im vierten Lauf(Gönner/Horauer).

regatta.bayern/wp-content/uploads/2018/05/1.__International_DRV_Junior_Regatta_2018_Results.pdf

 

 

 


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