Erfolgreichster Ruderverein Österreichs

Der Erste Wiener Ruderclub LIA wurde 1863 gegründet und ist damit der älteste Körpersport treibende Verein Österreichs. ...

VIENNA NIGHTROW

Aktuelles

2019 Happy New Year

Das Ruderjahr 2019 wird für unsere Spitzenathletinnen und Athleten eine besondere Herausforderung bringen. Die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Tokyo wird Ende August in Ottensheim statt finden und die Latte für eine erfolgreiche Teilnahme liegt ziemlich hoch. Die Quotenplätze in den einzelnen Bootsgattungen (526 Plätze - Rio 550) wurden vom IOC enorm reduziert - Rudern hatte zu viele Aktive bei den Spielen. Gendergemäß wurde die Teilnahme von Männlein und Weiblein auf eine gleiche Anzahl gesetzt, was bei sämtlichen Regatten auf dieser Welt nicht den gegebenen Tatsachen entspricht. Die Verteilung im Rudersport ist 60% Männer und 40% Frauen, aber bei den Spielen muss die 50% Parität eingehalten werden. Um auch in den Bootsklassen die Gleichstellung zu erreichen wurde der Leichtgewichts Männer 4- aus dem Programm genommen und durch den Frauen 4- ersetzt. 263 Männer, 263 Frauen

http://www.worldrowing.com/news/the-tokyo-2020-olympic-games-rowing-programme-announced

Qualifikationsmodus für die OS Tokyo

http://www.worldrowing.com/mm//Document/General/General/13/08/07/FINAL-2018-03-22-Tokyo2020-QualificationSystem-Rowing-eng_English.pdf

Härter als die Nominierungen vergangener Jahrzehnte, wo noch die Nationalen Komitees ihre Limits festsetzten, wurden seit 2008 von der FISA und dem IOC fixe Quotenplätze festgesetzt die von den Mannschaften erreicht werden mussten. Die NOCs (Nationalen Komitees) mussten ihre Entsendung auch noch bestätigen. 2008 wurde z.B. trotz erreichten Quotenplatzes des ÖRV 2x die Entsendung durch das ÖOC verweigert. Die Herausforderung heißt, dass in Ottensheim unser Frauen LW 2x (Altenhuber/Arndorfer) einen 7. Platz erreichen muss, der Männer 4- einen 7. und der Männer 2- einen 11.Rang herausrudern muss (R. und F. Querfeld, Seifriedsberger). 2 Qualifikationsplätze pro Bootsklasse sind dann noch 2020 bei einer eigenen Quotenplatzregatta in Luzern möglich. Alle Kaderruderer haben natürlich die Möglichkeit sich ins Team Tokyo hinein zu rudern. Die besten Aussichten hat hiebei Washington Legionär M.Holler. So gesehen hat die besten Chancen sich zu qualifizieren der M2-. Man wird sehen. 

Nach den internationalen Erfolgen der LIA Truppe in der Jugend und in der U23 Klasse der vergangenen Jahre ist es schwierig sich in der obersten Leistungsklasse zu etablieren. 2018 wurden einige gute Resultate erzielt - von den fiktiven Qualifikationsplätzen für Tokyo waren unsere Athleten dennoch ein gutes Stück entfernt. Gespannt blicken wir auf die Rudersaison 2019 ob es den ÖRV Trainern gelingen wird die Outputs ihrer Schützlinge zu erhöhen. Die Ergometerleistungen sind in den letzten 3 Jahren in den Wintersaisonen unwesentlich verbessert worden um mit der internationalen Spitze mithalten zu können. Bei den Indoormeisterschaften Ende Jänner wird sich zeigen ob Schritte in die richtige Richtung gesetzt wurden. 

Die LIA drückt allen unseren Spitzensportlern die Daumen um das große Ziel zu erreichen.

 

 


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