Aktuelles
11/12.4.2026 Croatia Open Zagreb
Samstag top - Sonntag flop
Die Croatia Open sind traditionell die erste internationale Bewährungsprobe für die LIA‑Athletinnen und ‑Athleten. Unsere Juniorinnen waren heuer nicht am Start, da bei dieser Regatta keine Großbootbewerbe für Frauen angeboten werden und sie daher für unsere Mädchenmannschaft wenig attraktiv ist. Für die Burschen hingegen passt das Format hervorragend: volle Felder, viele Rennen und ein breites Spektrum an Konkurrenz. Zudem gibt es endlich einen Nationaltrainer, der die Teilnahme an diesem frühen Saisonhöhepunkt aktiv unterstützt.
Der Samstag war für die LIAnesen ein wahrer Freudentag.
Den Beginn machte der neuformierte reine LIA JunA 2- (Leon Jarczynski / Janis Glantschnig) der sensationell knapp am Kleinboottestsieger Donau mit nur einer Sekunde Rückstand alle überraschte. Leon wurde von seinem Kleinboottestpartner Paul Oberbauer PIR getrennt (warum ?) und so kam Janis zum Zug um den gleichen knappen Abstand, wie schon beim Kleinboottest, zu erzielen. Welche Perspektiven ergeben sich wohl jetzt für das LIA Duo ? Insgesamt erreichten sie Platz 4.
Große Freude herrschte bei allen nach dem Sieg der Renngemeinschaft LIA(6)/DOB(2)/PIR(1) im Junioren B Achter. In einem spanneden Rennen setzte sich unser Achter Schlag für Schlag vom kroatischen Achter aus Rijeka ab. Auf den letzten 500m holten die Jungs dann eine Länge Vorsprung heraus und ruderten einen sicheren Sieg ins Ziel. Es war der erste große Erfolg für die Boys. Laurin Maresch/Moritz Piuk/Vitus Henckel/Jakob Glinsner/Matthias Ehrengruber/Max Dobnik.
Den zweiten LIA Sieg am Samstag gab es für Leon Jarczynski im Junioren Achter. Die vom ÖRV gebildete Crew startete im Männerrennen und siegte mit einer tollen Zeit unter 5:50. Nachdem der Vierer aus dieser Mannschaft am Sonntag mit Platz 4 nicht ganz überzeugen konnte wirds wohl der Achter für die Jun Europameisterschaft werden. Leon hat gute Chancen drinnen zu sitzen, Janis, nach seiner Zweier Performance, hat auch stark angeklopft.
Eine tolle Leistung hat auch Flo Hafergut im JunA Einer gezeigt. In einem Einzelzeitfahren aus 60 ! Booten kam Flo ins Semifinale wo er dann ganz knapp ausschied um dann im Finale B Dritter zu werden. Ein neunter Platz unter 60 Startern kann sich schon sehen lassen. München wird zeigen ob sich Flo für die EM im Einer qualifizieren kann. Wir wünschen es ihm. Nicht so wie erhofft oder gewünscht erging es den beiden anderen LIAnesen in dieser Bootsklasse. Marcel Hofmann und Max Dobnik kamen mit den Bedingungen nicht klar und wurden durchgereicht. Schade, im Training läufts oft super.
Unser Leichtgewichtsruderer Elias Hautsch zeigte einen wirklich guten Vorlauf im Einer um dann leider im Finale abzusacken. Seine Formkurve steigt aber stetig an, nach seinem Jänner "Ruder-Burnout" ist er auf dem richtigen Weg nach oben - zwei Rennen an einem Tag sind wohl noch zu viel.
Bruno Bachmair saß im ÖRV Doppelvierer der den Sieg mit 2 Zehntelsekunden gegen Estland verpasste.
In den Sonntagrennen konnten unsere Athleten die Leistungen vom Samstag nicht wiederholen. Die Einerkandidaten und Janis gingen in den Doppelzweier und scheiterten beide am Finaleinzug. Hochmotiviert waren die B- Jungs nach dem Achtersieg in den Vierer eingestiegen, mussten aber bald nach dem Start feststellen, dass die Donau entfesselt loslegte und nicht der Funken einer Chance bestand mitzuhalten. Im Kampf um einen Stockerlplatz musste unsere Mannschaft den Kroaten auf den letzten 500 Metern den Vortritt lassen. Aller Kampfgeist war offenbar am Samstag verpufft.
Nichtsdestotrotz: eine super Regatta, die Motivation für die kommende Saison geben sollte.

















