Erfolgreichster Ruderverein Österreichs

Der Erste Wiener Ruderclub LIA wurde 1863 gegründet und ist damit der älteste Körpersport treibende Verein Österreichs. ...

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Aktuelles

Sonntag, 29. März 2026 Von: Ferdinand Querfeld

29.3.2026 Head of the River Race London U.K.

Ferdinand und Rudi Querfeld sind im BRC Achter dabei


Ein besonderes Wochenende führte eine Crew des Berliner Ruderclubs erneut nach London – zur 100. Ausgabe des traditionsreichen Head of the River Race. Nach einem vielversprechenden Auftritt im Vorjahr und einem gelungenen gemeinsamen Wochenende bei der Langstrecke in Prag im November war die Motivation groß, auch dieses Mal wieder an den Start zu gehen.

 

Mit an Bord Rudolph Querfeld und Ferdinand Querfeld vom Ersten Wiener Ruderclub LIA, die als Verstärkung in eine Mannschaft einstiegen, die vor allem aus ehemaligen Nationalteam-Ruderern bestand. Die großen sportlichen Erfolge lagen bei vielen bereits einige Jahre zurück – und auch die körperliche Topform war nicht mehr ganz auf dem Niveau vergangener Zeiten. Entsprechend klar war die Zielsetzung für das Wochenende formuliert: gemeinsam eine gute Zeit haben, London kulinarisch erkunden (inklusive seiner legendären Pubs) und am Samstag ein solides Rennen abliefern.

 

Das traditionsreiche Rennen über 6,8 Kilometer auf der Themse bot wie gewohnt ein beeindruckendes Teilnehmerfeld mit mehr als 360 Booten. Das Wetter war typisch britisch, bot aber immer wieder einen Blick auf die Sonne, was die Stunde Wartezeit am Wasser halbwegs erträglich machte. Der BRC-Achter ging von Startnummer 122 ins Rennen und konnte sich von Beginn an gut nach vorne arbeiten. Mit einer konstanten Schlagzahl von etwa 33 Schlägen pro Minute entwickelte sich über weite Strecken ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen mit einer Schweizer Mannschaft.

 

Die Crew hielt das Tempo hoch, blieb kämpferisch und konnte sich im entscheidenden Moment leicht absetzen. Am Ende gelang es, den Bugball nach vorne zu schieben und die Strecke erfolgreich zu bewältigen. Das Resultat: ein Platz unter den besten 100 Booten – ein starkes Ergebnis angesichts des großen und hochklassigen Teilnehmerfeldes.

 

Neben der sportlichen Leistung bleibt vor allem das Wochenende als Gesamterlebnis in Erinnerung: intensiver Wettkampf, gemeinschaftliche Momente im Boot und an Land sowie das Erkunden der Stadt. Ein würdiger Beitrag zur 100. Ausgabe dieses traditionsreichen Rennens – und sicherlich nicht der letzte Auftritt dieser Crew auf der Themse. 

PS: Als Hostclub hat uns der Ruderclub Quintin herzlichst empfangen und ein tolles Boot zu Verfügung gestellt. Da 4 ehemalige Cal Ruderer dort Mitglieder sind, hat es sich sofort sehr familiär angefühlt. Schön, wie hilfsbereit und offen die Ruderszene international noch ist!


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