Aktuelles
9./10.5.2026 DRV Juniorenregatta München GER
LIA A Junioren in Hochform. Sieg für Flo Hafergut
Die Regatta auf der Olympiastrecke von 1972 bot alles, was man sich als Rennsportler wünscht: ein starkes Meldeergebnis, nahezu perfekte Bedingungen mit leichtem Gegenwind und zahlreiche packende Rennen – dabei erfreuliche und auch einige weniger erfreuliche Resultate für uns. Insgesamt war es aus LIA‑Sicht jedoch eine sehr gelungene Regatta.
Besonders stark: Leon Jarczynski und Janis Glantschnig sicherten sich im Achter das Ticket für die Junioren‑EM. Leon war bereits gesetzt, Janis musste sich noch durch eine ÖRV-interne Ausscheidung kämpfen – und lieferte. Die besseren Vorlaufzeiten im 4‑ und 8+, in denen er an Bord war, gegenüber den Finalrennen, in denen er durch einen Ruderer von Donau ersetzt wurde, gaben schließlich den Ausschlag für Junioren‑Nationaltrainer Julian Endlicher. Im Finale belegte der Vierer Rang sechs (Vorlauf zweitschnellste Zeit), der Achter fuhr hinter Tschechien und Kroatien auf einen starken dritten Platz – und blieb vor unseren Lieblingsnachbarn. (Vorlaufsieg). Ein echtes Ausrufezeichen.
Für den einzigen LIA‑Sieg sorgte Flo Hafergut im Junioren‑A‑Einer. Am Sonntag dominierte er seine Abteilung souverän – eine beeindruckende Vorstellung. Das Münchner Rennsystem bleibt zwar gewöhnungsbedürftig (Samstag Vorläufe und Finals, Sonntag Setzen und Losen), aber entscheidend ist: Flo hat seine Klasse bewiesen. Für die EM reicht es aufgrund des Rückstands zu den Abteilungsschnellsten nicht, doch der Coupe de la Jeunesse ist absolut in Reichweite.
Im Doppelzweier mit einem Pöchlarner Partner sah es nach Platz zwei im Vorlauf vielversprechend aus. Im B‑Finale lief es jedoch nichts so richtig – Rang sechs.
Unsere weiteren Einer‑Starter Marcel Hofmann und Max Dobnik (LG‑1x) hatten in den Vorläufen einen schweren Stand und konnten nicht so recht überzeugen, steigerten sich aber in den Finals deutlich und zeigten Moral.
A‑Juniorin Hannah Svetina findet heuer leider noch nicht in ihren Rennrhythmus. Sowohl im Einer als auch im Doppelzweier, mit einer Partnerin von Pirat, blieb das Wochenende hinter den Erwartungen.
Die B‑Juniorinnen Halbgebauer/Pointner/Mack -Winter/Milodanovic wagten ihren ersten Start im Riemenvierer. Der Auftakt war vielversprechend, doch über die Strecke machten sich technische Defizite bemerkbar. Trotz letztem Platz: ein wertvoller Lerneffekt.
Laura Müller zeigte im Leichtgewichts‑B‑Einer eine beherzte Leistung. Für sie ist München, mit einem großen Starterinnenfeld im Leichtgewichtsbereich, die ideale Bühne – und sie hat sich dort stark präsentiert.
Der B‑Vierer Henckel/Piuk/Maresch/Ehrengruber kämpfte am Samstag lange um den Finaleinzug. Nach 1000 Metern noch auf Kurs, wurden sie von einem deutschen Boot aus München abgefangen. Im B‑Finale am Sonntag klappte es schon vom Start weg nicht richtig, und die Jungs wurden Vierte – mit Respektabstand hinter den hoch eingeschätzten Donau‑Athleten. Nur Jadran Rijeka blieb an beiden Tagen hinter der LIA.
Ergebnisse Samstag
Ergebnisse Sonntag



















