Erfolgreichster Ruderverein Österreichs

Der Erste Wiener Ruderclub LIA wurde 1863 gegründet und ist damit der älteste Körpersport treibende Verein Österreichs. ...

VIENNA NIGHTROW

Aktuelles

Montag, 11. April 2022 Von: Sandy

9.-10.4.2022 Croatia Open Zagreb

1 Sieg, 2 zweite und 2 dritte Plätze für LIA Boote


Mit sehr guten Leistungen bestachen die LIA Crews bei der ersten internationalen 2000m Regatta des Jahres 2022. Bei sehr unterschiedlichen, aprilhaften Wetterbedingungen – von Sonne und milden Frühlingstemperaturen bis zu Schneeschauern und Sturmböen war alles dabei ­– gab es an diesem Wochenende tollen Sport bei vollen Feldern.

Den einzigen LIA Sieg (Peter Horauer/Moritz Beran) gab es im Jun B Vierer in Renngemeinschaft mit Villach zu feiern, noch dazu in überlegener Manier. Moritz machte sich seinen allerersten Sieg zum Geburtstagsgeschenk. Sehr erfreulich, dass die LIA Junioren Riementradition auch 2022 ihre Fortsetzung gefunden hat.

Zweite Plätze gab es am Sonntag für die Junioren A im Zweier ohne (Elias Hautsch/Julian Wienert) und für Noe Plotiza/Teo Tschaikner im JMA 4- gemeinsam mit zwei Kärntner Ruderern. Im Zweier war der Sieger unantastbar, dafür waren die Abstände zu den anderen Booten sehr groß, das Feld war echt sehr weit auseinandergezogen und unsere Burschen haben ein solides, wirklich gutes Rennen geliefert. Bei schlimmen Bedingungen, allerdings für alle 6 Boote, prügelte sich unser Österreich Vierer über 1500m Seite an Seite mit dem türkischen Boot über die Strecke um dann doch die Türken vorbei zu lassen.

Mit einer Bronzemedaille schmückten sich Caro Haginger im Frauen Doppelzweier und Aleks Svetina in einem österreichischen Junioren A Doppelvierer. LIA Juniorinnen Trainerin Caro startete mit der Korneuburgerin Chiara Halama, die kurzfristig eine Partnerin für Zagreb suchte. Vor ihnen lagen zwei prominente österreichische Boote mit Superstar Magdalena Lobnig und ihrer Schwester Katharina im Siegerboot und U23 Europameisterin Lara Tiefentaler und Olympiateilnehmerin Valentina Cavallar auf Platz 2 im anderen Boot.

Der spontan zusammengewürfelte österreichische Doppelvierer fuhr mit Aleks am Schlag ein beherztes Rennen und wurde dafür mit einem Stockerlplatz belohnt.

Pech hatte Bruno Bachmair, für den es heuer bisher recht gut lief, als er mit seinem Partner im Männer 2- mit vollem Tempo beim Frühtraining vor der Regatta in die Startanlage krachte. Bruno zog sich leider eine Verletzung am Fuß zu die einen Start unmöglich machte. Ein Blackout mit zum Glück nur geringen Schäden am Boot , und Bruno wird auch demnächst wieder im Zweier sitzen um zu zeigen was er heuer draufhat.

Die LIA A Juniorinnen Bella Loh/Nina Bartl schafften einen vierten Platz im 2- und einen achten Rang im Doppelzweier. Mangelnde Routine verhinderten einen Start der B Juniorinnen Johanna Vychytil/Anja Bartl – sie erschienen zu spät am Start und mussten unverrichteter Dinge zurück rudern, schade! Dafür waren sie am Sonntag in den Einern dabei, scheiterten aber beide am Einzug ins Finale.

Peter Horauer/Moritz Beran zeigten im JMB 2x eine gute Leistung, kamen zwar nicht ins A Finale, wurden im Kleinen Finale nach einem starken Rennen immerhin Zweite. Das Junioren A Rennen im 2- am Samstag wurde mit Spannung erwartet, ging es doch hier um eine Vorentscheidung für eine Nominierung für die JEM 2022. Die Vorbereitung für diesen Bewerb verlief aus unserer Sicht sehr unglücklich, denn gleich zwei unserer Athleten waren 2 Wochen davor Corona positiv. Daniel Wagner, unser stärkster Junior, hatte für Zagreb ärztliches Startverbot und Noe Plotitza, selbst noch rekonvaleszent,  musste  für Wagner in den Zweier einsteigen -. Plotitza/Tschaikner schafften einen mühelosen Vorlaufsieg-vielleicht aber doch ein Pyrrhussieg, denn im Finale war nach 1500m die Luft bei Noe draussen und übrig blieb lediglich ein vierter Platz. Der andere Zweier Hautsch/Wienert verpasste knapp das Finale und konnte dann überlegen das B Finale gewinnen –Rang 7.


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