Erfolgreichster Ruderverein Österreichs

Der Erste Wiener Ruderclub LIA wurde 1863 gegründet und ist damit der älteste Körpersport treibende Verein Österreichs. ...

VIENNA NIGHTROW

Aktuelles

Montag, 3. Juni 2024 Von: Sandy

1.-2.6.2024 Trofeo Filippi Lignano ITA

Wieder Medaillen für LIA Coastal Ruderer


Vincent Schreiber holt Silber im CJM 2x

Joe Koch gewinnt Bronze im CJM1x und qualifiziert sich für die Coastal Europameisterschaft in Danzig POL

Enfalls für die EM qualifiziert : Iurii Suchak und Leo Wiesinger

Für Slowenien qualifiziert: Aleks Svetina

Für Ungarn qualifiziert : Zoard Lipcsey

 

Während die LIA Mädchentruppe eine historische Achtermedaille bei der JEM gewonnen hat entwickelten sich unsere LIA Junioren im neuen olympischen Coastal Rudern erfolgreich. Die Erfolge bei den Regatten in Zypern, Fano und Rijeka waren kein Zufall und so war es auch nicht mehr verwunderlich, dass unsere Jungs in Lignano auch wieder ihre Stärke gezeigt haben.

Angereist war die gesamte, von Nationalcoach Luggi Sigl aus allen Bundesländern zusammengetrommelte , 70 Kopf zählende österreichische Truppe am Feiertag um zwei Tage zum für uns ungewohnten off Shore Training zu nützen. Die Wellen waren zur Genüge vorhanden, Donnerstag so hohe, dass sich nur die hartgesottenen LIAnesen in die Wogen schmissen. Den Jungs hat es Mordsspaß gemacht – bis ein aufgeregter italienischer Funktionär Panik machte, wie das Rumpelstilzchen herumhüpfte und brüllte und wir, um ihn nicht zum Herzinfarkt zu treiben, anlegten. Der Hauptteil der Österreicher übte Sprinten wobei sich Aleks die Ferse prellte und an einen Start nicht mehr zu denken war. Schade – Aleks zählte zu den Mitfavoriten in der Männer Klasse. Wellenrudern wäre gscheiter gewesen.

Das Quartier lag unmittelbar an der Strecke, eine unglaubliche Anlage mit dem Namen „Italia Bella“. Es erinnerte irgendwie an den Duce und KdF Prora, mit Sportanlagen vom Feinsten. (Unterkünfte, 50m Schwimmhalle, Fußballplätze, Mehrzweckhalle, Tennis, Trampolin, etc). Ein Fussballturnier mit gefühlten , entsprechend lauten, 1000 Bambini fand gleichzeitig statt und, man glaubt es kaum – alle wurden in riesigen Speisesälen gleichzeitig verköstigt. Und das, nicht einmal so übel. Unsere Jungs ( eher von den Mamis verwöhnt) fanden die Massenkost ganz gut.

Die Regatta begann Samstag mit italienischem Chaos. Die Bedingungen waren ok, Wellengang sehr milde, was sich im Laufe des Tages zu Coastal gemäßen Bedingungen ändern sollte- aber immer noch moderat im Vergleich zum Training. In kurzer Zeit war eine Stunde Verspätung aufgerissen und die Time Trials zogen sich schleppend dahin. Nur die 8 Schnellsten aus den Trials stiegen ins Viertelfinale auf, für die anderen wars das bereits. Erfreulich, dass Joe Koch-Daubrawa die zweitschnellste Zeit von 44 Startern hatte. Immerhin schafften zwei weitere österreichische Junioren noch den Sprung unter die letzten Acht. Joe schaffte mit Coolness und jetzt schon viel Erfahrung den Einzug ins Semifinale wo er dann knapp gegen den späteren Sieger nach zwei kleinen Kursfehlern den Kürzeren zog. Im Finale B kam er dann gegen seinen Bezwinger aus Fano zum Erfolg. Leider brach dem Italiener kurz nach dem Start das Ruder – viel Pech, daher Bronze für Joe.

Im olympischen Mix 2x scheiterten unsere Burschen, aber – im CJM 2x kam Vincent Schreiber mit seinem Partner von der Alemannia Korneuburg bis ins AFinale. Sensation war perfekt. Im Endlauf mussten sie sich aber den italienischen Gegnern geschlagen geben. Ein Erfolg mit dem niemand gerechnet hätte . Silber. Gratulation.

 

In der Männerklasse traten 3 LIAnesen an. Leo Wiesinger wurde Dritter im Einzelzeitfahren und Iurii Suchak schaffte gerade noch als Achter den Einzug ins Viertelfinale. Bei Zoard Lipcsey lief es nicht nach Wunsch – er wurde Zwanzigster von 26 Teilnehmern. Im Viertelfinale schied Iurii gegen den späteren Sieger Giovanni Ficarra knapp aus. Zwei kleine Steuerfehler kosteten den LIA Ruderer die Führung. Iuriis Kommentar „Mein allerbestes Rennen bisher“  so knapp war er noch nie zuvor am Weltmeister. Für Leo Wiesinger kam ebenfalls im Viertelfinale das Aus.

 

Im Mix2x schied Iurii Suchak mit seiner Partnerin Tabea Minichmayr MÖV nach einem überlegenen Sieg wegen Disqualifikation aus. Iurii war zweimal gelaufen. Das verstieß gegen die Regel und endete mit einem Ausschluss – klar.

 

Mr. Coastal Austria Luggi Sigl war wieder voll in seinem Metier. für 70 Mann zu organisieren war nicht einfach - Quartier, Bootsbesetzungen, Meldungen, Bootstransport, Trainingseinheiten, wer fungiert als Bootsholder. All dies war top, dazu kam noch, dass er zwei Tage bis zum Nabel im Meer stand und sich mit einem im Liegestuhl knotzenden und als Generalmanager versagenden Sandy sehr ärgern musste. Sorry und vielen Dank Luggi. Ebenfalls aufopfernd war wieder unser Luki Asanovic als Profi Bootsholder und Chiara Halama brachte sich ebenfalls mit ihrer Routine sehr positiv in die Mannschaft ein - - Danke

 

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