Erfolgreichster Ruderverein Österreichs

Der Erste Wiener Ruderclub LIA wurde 1863 gegründet und ist damit der älteste Körpersport treibende Verein Österreichs. ...

VIENNA NIGHTROW

Aktuelles

Sonntag, 30. August 2026 Von: Bruno Bachmair

27.-29.8.2026 European Universities Rowing Championships EUSA Zagreb CRO

Gold für Bruno Bachmair im M2-


In einem 12 Boote Feld holte sich Bruno Bachmair mit seinem Partner Vitus Haider (Wiking Linz) mit 4 Sekunden Vorsprung den Titel eines Studenteneuropameisters im Rudern. Zweiter wurde die Universität Split, Dritte Polytechnic Torino.

 

Hallo Lianesinnen und Lianesen

Nachdem dieses Jahr leider mögliche Bootsklassen für FISA Starts der schweren Männer ins Wasser gefallen waren, haben Xaver Haider und ich die EUSA Rowing Championships ins Visier genommen. Dieser Wettkampf wird von der European University Sports Association ausgetragen und ist somit die europäische Studentenmeisterschaft.Xaver und ich, "begeisterte" Altgriechisch-Studenten, sind vergangenes Wochenende im Zweier ohne für die Uni Wien an den Start gegangen. Mit mehreren Wochen Vorbereitungszeit unterm Gürtel sind wir nach Zagreb angereist. Auch wenn der Austragungsort nicht unbedingt Glamour verspricht, mag ich die Strecke doch gerne, aufgrund der vielen Erinnerungen über die Jahre hinweg (und weil ich nie vergessen werde, wo sich das Startfloß befindet). Auf jeden Fall wurden wir in einer Studentenunterkunft mit allem Drum und Dran, das heißt einer Mensa, beherbergt. Mit zwölf Booten im Starterfeld lief unser Modus über zwei Vorläufe, wobei jeweils die ersten beiden Boote und die zwei nächstschnellsten aufsteigen. Sebastian Kabas, unser Teamleader, konnte schon in Erfahrung bringen, dass vermutlich die Kroaten unsere stärksten Konkurrenten sein werden.Für den Vorlauf am Donnerstag waren die beiden in den anderen Vorlauf gelost. Für uns bedeutete das, dass wir unser Pulver trocken halten konnten. Nach einem beherzten Start konnte uns nur das italienische Boot folgen und ab der 500m-Marke hatten wir einen Abstand errudert, den wir nur noch ins Ziel bringen mussten.Als Nächstes war der Blick auf das Finale am Samstag gerichtet. Unser Rennplan war nicht besonders ausgeklügelt, aber effektiv. Wir wollten einen schnellen Start hinlegen und dann am Gas bleiben, bis wir vorne sind, oder aus dem Boot kippen.Rechts neben uns die Kroaten aus Split und links ein ungarisches Boot, schnelle Starter. Der Wind war wechselnd zwischen starkem Mitwind und Seitenwind, aber darüber machten wir uns keine Gedanken. Auf Go waren wir nämlich schon in unserem Element. Wenn die Ungarn auch die ersten zweihundert Meter vor uns führten, konnten wir uns über den 500er vorschieben und uns etwas von den kroatischen Konkurrenten lösen.Mit einem guten Überblick konnten wir den Druck aufrechterhalten, uns Zentimeter für Zentimeter vorschieben und auf die Zehner der Kroaten reagieren. War es die feine Klinge, die uns zum Sieg verhalf? Nein, spätestens nach 1000m war unser Rennen technisch nicht mehr brillant, aber der Kampfgeist war da und die Watt müssen gereicht haben. Wir konnten nämlich auch den Endspurt der beiden abwehren und zuletzt unsere Führung noch ausbauen, Start-Ziel-Sieg.Der Rest vom Feld war ein gutes Stück hinter uns. Das italienische Boot konnte sich knapp Platz 3 sichern.Für eine perfekte Regatta hätte auf dem Rückweg nur eine Pizza von Majolka gefehlt, Kenner wissen Bescheid.Mit einem sportlichen Gruß

Bruno

 

www.eusa.eu

 


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